Leserbrief

CO2 und Fotovoltaik

Manfred Büchel,Gastelun 4, Eschen | 2. Mai 2014

«Bei einer PV-Anlage wird die erforderliche Investition in erster Linie von dem zu verwendenden Halbmetall Silizium bestimmt. Dieses Halbmetall kommt als solches in der Natur nicht vor, sondern wird aus Siliziumdioxid SiO2 (Quarzsand) in Verbindung mit Kohle im elektrischen Lichtbogen bei circa 2000 Grad erschmolzen. Zur Erlangung der erforderlichen Reinheit muss es zusätzlich mit Chlor behandelt und mehrfach verdampft und kondensiert werden. Hierfür werden grosse Mengen elektrischer Strom benötigt, wodurch die Umwelt enorm belastet wird. In einer Studie der Universität Stuttgart wird für PV-Anlagen im Lebenszyklus ein CO2-Äquivalent von circa 319 bis 334 g/kWh elektrisch angegeben. Dieser Wert entspricht 41 Prozent des CO2-Äquivalentes von Steinkohlekraftwerken. Die Herstellung des Siliziums erfolgt weitestgehend in Fernost. Dort werden zurzeit auch die meisten Kohlekraftwerke gebaut. Die Stromerzeugung mit PV-Anlagen ist weder wirtschaftlich noch umweltschonend. PV-Anlagen vernichten Ressourcen und Volksvermögen.» (Dr. rer. nat. Rudolf-Adolf DietrichM www.rudolf-adolf-dietrich.de)
Zum Vergleich: Das Heizöl-CO2-Äquivalent beträgt 268 g/kWh, also 50 bis 65 Gramm weniger als PV-Anlagen. Wollen wir dem Stammtisch Liechtenstein auf Facebook Glauben schenken, dann lügen sicher auch hier Herr Dietrich sowie die Universität Stuttgart und alle anderen klimaskeptischen Wissenschaftler.

Manfred Büchel,
Gastelun 4, Eschen

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