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Leserbrief

Für die FBP muss es der Q7 sein

Nikolaus Frick,Rüfestrasse 5, Vaduz | 25. April 2014

Der FBP-Präsident vertritt im Landtag die Meinung, dass «deutlich über 90 Prozent der Bevölkerung sich keine fundierte Meinung bilden kann» zur Pensionskassenproblematik. Dann mahnt er im «Volksblatt»- Interview «zur sachlichen Auseinandersetzung». Kaum hat er das ausgesprochen, macht er einen absurden Vergleich mit einem Auto ohne Airbags.
Wenn schon Autovergleiche, dann bitte solche, die Licht ins Dunkel bringen: Der Regierungsvorschlag ist für die Versicherten der Q7, «Win-Win» sind Q5 in zwei unterschiedlichen Ausstattungsvarianten. Aus der Sicht aller privat versicherten Golf- und Skoda-Fahrer also immer noch äusserst komfortabel.
Viel ist die Rede von angeblichen Rentenkürzungen und Beitragserhöhungen, die die PVS-Versicherten erdulden müssten. Fakt ist bei der aktuellen PVS, dass der Versicherte vier Äpfel und der Arbeitgeber fünf Äpfel in den Pensionskassenkorb legen. Und wenn der Arbeitnehmer pensioniert wird, hat er Anrecht auf zwölf Äpfel. Die fehlenden drei Äpfel hat der Steuerzahler bisher einfach so dazugelegt. Nur geht es hier nicht um drei fehlende Äpfel, sondern um 300 Millionen Franken. 300 Millionen Franken, für die der Steuerzahler auch bei den «Win-Win»-Initiativen geradesteht, obwohl auch die Arbeitnehmer über Jahre viel zu wenig Äpfel in den Korb gelegt haben!
Mit «Win-Win» herrscht bei der Pensionskasse künftig Kostenwahrheit: Wer viel ausbezahlt bekommen möchte (Q5) muss auch entsprechend ansparen über die Jahre; so wie es in der Privatwirtschaft der Fall ist. In der Privatwirtschaft ist es auch die Regel, dass Arbeitnehmer und Arbeitgeber jeweils hälftig in die Kasse einzahlen und nicht nur 45 Prozent, wie es der Regierungsvorschlag vorsieht. Übrigens: Bis 2008 mussten die Versicherten der PVS die Hälfte der Beiträge einzahlen. Warum soll das jetzt unzumutbar sein, wie es uns die «IG Pfründe sichern» versucht weiszumachen? Diskutieren Sie mit uns auf unserer Facebook-Seite. Oder besuchen Sie uns auf pensionskasse-win-win.li.

Nikolaus Frick,
Rüfestrasse 5, Vaduz

«Nicht nachvollziehbar»

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