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Leserbrief

Sparen, koste es, was es wolle

Thomas Lageder, FL-Landtags- abgeordneter und Mitglied der IG «Nein zu einem neuen Sanierungsfall» | 24. April 2014

Sehr geehrter Herr Ivo Kaufmann,
man kann sich das Problem schon kleinrechnen – nur wird dann das Erwachen umso böser.
Fakt ist, dass die Initiativen einen technischen Zinssatz von 2,75 Prozent veranschlagen und das Darlehen von 100 Millionen Franken auch mit 2,75 Prozent zu verzinsen ist. Das ergibt eine Nettosollrendite von gut 3 Prozent. Dann muss der Verwaltungsaufwand noch hinzugerechnet werden. Dieser lag bei der alten PVS bei knapp 0,5 Prozent. Dies bringt uns zu einer Bruttosollrendite von circa 3,5 Prozent. Der Stiftungsrat der neuen Pensionskasse redet gar von noch höheren Renditen, die zu erzielen wären, wenn eine der Initiativen umgesetzt werden sollte.
Dass Sie es vertretbar finden, dass sich die Pensionskasse zum Teil mit griechischen Staatsanleihen eindecken soll, spricht für mich Bände.
Im Sinne der Steuerzahler rate ich dringend davon ab, dieses Risiko einzugehen. Die Kosten werden die Spareffekte in Kürze weit übertreffen.

Thomas Lageder, FL-Landtags- abgeordneter und Mitglied der IG «Nein zu einem neuen Sanierungsfall»

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