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Leserbrief

Reduktion des Rentenniveaus befeuert Altersarmut

Personalverband öffentlicherVerwaltungen Liechtensteins (PVL) | 23. April 2014

Kommentar zum Leserbrief von Frau Koretic, erschienen am Samstag, den 19. April 2014: Wenn man Ihren Leserbrief vom Samstag liest, dann kommt man nicht umhin, Ihnen Recht zu geben. Das Problem liegt jedoch weder an der Pensionskasse der Staatsangestellten noch an anderen Pensionskassen wie beispielsweise denen von LLB, LGT oder der Hilti AG! Das Problem liegt einzig und allein darin, dass die liechtensteinische Gesetzgebung in der beruflichen Vorsorge (BPVG) eine neoliberale, minimalistische Grundrente vorsieht! Das heisst, dass das BPVG-Minimum direkt in die Altersarmut führt. Wir würden uns wünschen, wenn die Energie, welche in der aktuellen Neid- und Missgunst-Debatte von Nikolaus Frick und Co. zelebriert wird, in eine für alle gewinnbringende Richtung gelenkt würde. Diese Richtung heisst: Erhöhung des BPVG-Minimums für die gesamte Vorsorgelandschaft in Liechtenstein! Gern können Sie sich hier direkt an die Arbeitnehmergewerkschaft wenden oder den direktdemokratischen Weg in Form einer Initiative wählen. Diese Möglichkeit wäre jedoch bei Annahme einer der beiden Initiativen fürs Erste verbaut. Dumm sind wir nur dann, wenn wir uns als Gemeinschaft durch Neid und Missgunst voneinander trennen lassen! Nicht runter mit den Renten – sondern rauf mit den Renten und zwar für alle! Die Lösung lautet also: zwei Mal Nein zu den Neid-Initiativen des «Querulanten-Rentners» und in der Folge Anhebung der BPVG-Minimalrente für alle!
Miteinander und Füreinander,

Personalverband öffentlicher
Verwaltungen Liechtensteins (PVL)

«Prinzipienlosigkeit»

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