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Leserbrief

IG Prfünde sichern

Nikolaus Frick,Rüfestrasse 5, Vaduz | 19. April 2014

Für die beiden «Win-Win»-Initiativen konnten wir in den vergangenen Monaten insgesamt 4700 Unterschriften sammeln. Das zeigt eindeutig, dass das Volk unzufrieden ist mit der Art, wie der angeblich alternativlose Regierungsvorschlag ausgekungelt wurde vom politisch-bürokratischen Komplex. Die Politik hat zusammen mit der Verwaltung dafür gesorgt, dass die ganzen Lasten der Pensionskasse beim Steuerzahler hängenbleiben und die Versicherten auch künftig von Leistungen profitieren können, von denen neun von zehn Versicherten in der Privatwirtschaft nur träumen können. Von den vielen Pensionisten, die nur von der AHV leben und gar keine Pensionskasse haben, ganz zu schweigen. Diese teure Sanierung als alternativlosen Kompromiss zu verkaufen, ist dreist.
Darum haben wir die beiden Initiativen lanciert, über die jetzt, nach unzähligen Störmanövern der Politik, das Volk im Juni endlich abstimmen darf. Dabei steht die Regierungsvorlage zur Diskussion, welche die Steuerzahler als Mitbetroffene gänzlich ausklammert. Weiter steht «Win-Win 90» zur Diskussion, welche viel Geld spart und Einschnitte bei den Versicherten vorsieht und als Mittelweg die ausgewogene «Win-Win 50»-Lösung, die fast identisch mit dem Regierungsvorschlag ist – aber, und das bestätigt sogar die Regierung, 80 Millionen günstiger! Dank «Win-Win» gibt es zwei gute Alternativen, die auch die Interessen der Steuerzahler berücksichtigen und erst noch staatsgerichtshofgeprüft sind. Das Volk ist mündig und wird die richtige Wahl treffen!
Dass die soeben gegründete «IG Pfründe sichern», bestehend aus Schwarzen und Roten (die den 300-Millionen-Franken-Schlamassel zu verantworten haben!) und der Lehrer- und Beamtenpartei, die Initiativen bekämpft, ist logisch. Dass die FMA den Teufel an die Wand malt, ist auch wenig erstaunlich, schliesslich sind sie mit ihren Spitzenlöhnen in der PVS versichert, genauso wie die Regierung. Und auch ein jüngst angekündigtes Wind-Komitee soll sich aus PVS-Versicherten formieren. Und dass es die Landtagsabgeordneten nicht mit der Stimmenmacht der Verwaltung verscherzen möchten, ist nachvollziehbar.
Es ist durchaus verständlich, dass der politisch-bürokratische Komplex sich seine Privilegien erhalten möchte. Aber genauso nachvollziehbar ist es, dass wir Steuerzahler uns für eine günstigere und fairere Lösung einsetzen. Werden Sie auf www.winwin90.li Unterstützer und sagen Sie Ja zu den Alternativen und Nein zur Bevormundung durch die Bürokraten.


Nikolaus Frick,
Rüfestrasse 5, Vaduz

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