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Leserbrief

Der Film «Noah» – eine verborgene Irreführung

Yvonne Rhiner, Veterangasse 4, Mauren | 19. April 2014

«Noah»-Film, Tragik pur. Er wird als Film gepriesen, der sich recht stark an die biblische Vorlage hält, aber nur vordergründig. Die Bibel-akteure werden zwar richtigerweise aufgegriffen, bekommen aber einen anderen Charakter. Das ist das Gefährliche. Die biblische Wahrheit wird nicht nur verzehrt, sondern der Zuschauer wird im wahrsten Sinne belogen.
Die Schöpfungstheorie wird zur Evolution. Unser Schöpfer, Gott Vater im Himmel, überlässt das Schicksal der Menschheit und ihr Überleben dem Wohlwollen eines Mannes. Noah wird zum Richter der Welt, die Frau zur Heldin und die Söhne Gottes zu gigantischen Helfern von Noah. Die Wahrheit könnte nicht weiter entfernt sein.
Der bibelunkundige Kinobesucher bekommt dadurch ein ganz falsches Bild von Gott, den Söhnen Gottes, von Noah und seinen drei Söhnen, sowie von den Frauen der vier Männer, wobei auch nur zwei von ihnen erwähnt werden.
Die Kernwahrheit des Filmes ist, dass die Bosheit des Menschen auf der Erde gross war und nur Noah und seine Familie Gunst in den Augen des Herrn fand. Das soll uns zu denken geben. Im neuen Testament wird auch darauf Bezug genom-men, dass wie in den Tagen Noahs, die Ankunft Jesus sein wird. «Denn wie sie in jenen Tagen vor der Flut waren: Sie assen und tranken, sie heirateten und verheirateten bis zu dem Tag, da Noah in die Arche ging und sie es nicht erkannten, bis die Flut kam und alle wegraffte, so wird auch die Ankunft des Sohnes des Menschen sein.»
Der Film kann uns eine Warnung sein, dass wir uns nicht nur auf das Leben hier auf Erden konzentrieren sollten, sondern dass das Gericht kommen wird – wie die Sintflut. Aber Jesus Christus will unsere Arche sein, in ihm haben wir Errettung, wenn er kommt, die Welt zu richten. Lasst uns warnen und auf unseren Erlöser schauen, jetzt schon und in Ewigkeit. Die Ewigkeit im Himmel wird noch herrlicher sein, als wir es uns je vorstellen könnten.
Diese Wahrheit ist nachzulesen in 1. Mose 6 – 9; Matthäusevangelium 24, 29 ff; Offenbarung 19 – 22.

Yvonne Rhiner, Veterangasse 4, Mauren

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