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Leserbrief

Alzheimer durch Elektrosmog?

Verein für gesundheitsverträglichen Mobilfunk (VGM) | 19. April 2014

Elektrosmog kann man nicht sehen, hören und auch nicht riechen, aber eines ist sicher: Er ist ein ständiger Begleiter unseres Alltags, dem man kaum entfliehen kann. Seit mehreren Jahren wird kontrovers diskutiert, ob elektromagnetische Strahlung die Befindlichkeit verändert oder gar Krankheiten auslösen kann. Sowohl hochfrequente elektromagnetische Felder, wie sie Mobiltelefone oder Sendemasten erzeugen, als auch niederfrequente elektromagnetische Strahlung, wie sie Hochspannungsleitungen und Elektrogeräte abgegeben, beeinflussen unsere Zellen. Die Strahlung führt zur Erhöhung des oxidativen Stresses und zu einer Abnahme der Antioxidantien, was wiederum bei neurodegenerativen Erkrankungen wie Parkinson und Alzheimer festgestellt worden ist.
In 2008 führte die Universität Bern eine Studie durch, die zeigt, dass ein Zusammenhang zwischen Alzheimer und Elektrosmog besteht. Menschen, die in unmittelbarer Nähe von Hochspannungsmasten wohnen, erkranken häufiger an Alzheimer. Für die Studie nahmen die Wissenschaftler 9000 Alzheimer-Sterbefälle und deren Wohnsitz unter die Lupe. Jene, die weniger als 50 Meter von einer Hochspannungsleitung entfernt gelebt hatten, bekamen doppelt so häufig eine Alzheimer-Demenz. Für alle Entfernungen oberhalb von 50 Metern konnte aber keine Risikoerhöhung festgestellt werden.
Eine weitere Studie, die mit direkten elektromagnetischen Pulsen an Ratten durchgeführt wurde, zeigt ebenfalls deutliche Resultate. Der elektromagnetische Puls (EMP) ist eine Art der verbreitet genutzten elektromagnetischen Felder. Um festzustellen, ob diese einen Einfluss auf die Erkrankung an Alzheimer haben, führten einige chinesische Wissenschaftler eine Studie mit 40 gesunden, männlichen Sprague-Dawley-Ratten durch.
Die zwei Monate alten Ratten wurden nach Zufallsprinzip in vier Gruppen eingeteilt und jeweils mit 100, 1000 und 10 000 elektromagnetischen Pulsen sowie einer Scheinexposition ausgesetzt. Durch verschiedene wissenschaftliche Messmethoden kam man zu dem Schluss, dass die EMP-Exposition zu einer langfristigen Beeinträchtigung der kognitiven Fähigkeiten und des Gedächtnisses von Ratten führen kann. Dies wiederum begünstigt Symptome der Alzheimerkrankheit.
Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf: Diagnose Funk Studienreport 2012/2013 Seite 22:
http://mobilfunkstudien.de/assets/df_studienreport_20140104.pdf
Navigator-Medizin: www.navigator-medizin.de/demenz_alzheimer/ aktuelle-nachrichten/531-alzheimer-durch-elektrosmog.html
US National Library of Medicine National Institutes of Health: www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/ 23523687?dopt=Abstract

Verein für gesundheitsverträglichen Mobilfunk (VGM)

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