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Leserbrief

Ostern – Frucht des Karfreitags

Sr. Alma Pia, ASC,Kloster St. Elisabeth, Schaan | 19. April 2014

Mögen Sie Osterhasen und Ostereier? Kennen Sie deren Symbolwert trotz der Entwürdigung zur Schokolade?
Ich dachte nach über den Zusammenhang von Kreuz und Auferstehung. Das Kreuz, das schreckliche Werkzeug der Hinrichtung, heisst in unserem Glauben «Baum des Lebens». Dieser Baum hat keine Zweige und trägt doch eine unendlich kostbare Frucht – unseren Retter Jesus Christus; dieser Baum wurzelt im Felsen und bleibt doch zeitlos fruchtbar. Sein Lebenssaft – das Blut des Erlösers – besiegelt mit uns Menschen den ewigen Bund der Vergebung und des Lebens in Fülle. Dieses Blut fliesst weiter im eucharistischen Kelch, um uns die echte Freude zu schenken, die uns niemand und nichts nehmen kann.
Die ausgestreckten angenagelten Arme wollen die ganze Welt umarmen und uns erinnern: «So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass Er seinen einzigen Sohn hingab, damit alle, die glauben, ewiges Leben haben» (Joh 3,16). Auf dieser «Bank» des Lebens zahlte Christus alle unsere Schulden unter der einzigen, allerdings anspruchsvollen Bedingung, dass wir einander achten, lieben, einander vergeben, wie er uns achtet, liebt und vergibt. (Gilt auch für Leserbriefe. Fremde Ansichten muss ich nicht teilen, aber die Personen achten!)
Das Kreuz ist Symbol des Todes und des Lebens, des Untergangs und des Sieges. Gott wurde Sklave, damit wir unsere Grösse und Würde als Gotteskinder nicht im Herrschen, sondern im Dienen entdecken! Alleluja, Jesus lebt!


Sr. Alma Pia, ASC,
Kloster St. Elisabeth, Schaan

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