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Leserbrief

Dinger gibt’s!?

Hans Mechnig,Tröxlegass 46, Schaan | 10. April 2014

… habe ich mir gedacht, als ich Pepi Schädlers Leserbrief «Steuererklärung 2013» gelesen habe. Kommen er und ich also doch noch zusammen! Da staunt der Laie! Wer hätte das gedacht? «Deshalb hoffe ich, dass unsere steuerpflichtigen Kirchenmänner die Steuererklärung auch aus christlicher Sicht überprüfen und Gott bitten werden, Steuergerechtigkeit herzustellen oder mindestens Einfluss von oben zu nehmen, dass eine solche endlich hergestellt wird», schreibt Herr Schädler und kann sich damit sicher sein, dass ich sein Anliegen an den Allmächtigen vorbehaltlos und vollumfänglich unterstütze. Denn es hat mit Gerechtigkeit wahrhaftig nichts zu tun, dass 30 Prozent der steuerpflichtigen Bevölkerung keine Steuern bezahlen, 17 Prozent der steuerpflichtigen Bevölkerung kaum Steuern bezahlen und auch bei den verbleibenden 53 Prozent die steuerliche Belastung noch massive Unterschiede aufweist. Es hat mit Gerechtigkeit wahrlich nichts zu tun, dass die gleichen staatlichen Leistungen für den einen gratis sind, einen andern fast gratis, für einige teuer und einige wenige sehr teuer.
Deshalb, Herr Schädler: Ihr Wort in Gottes Ohr! Er durchschaut den Unfug, der hier unten mit dem Wort Gerechtigkeit bzw. Steuergerechtigkeit angestellt wird. Dass es denen, die diese Begriffe pervertieren und ständig im Munde führen, nur darum geht, sich ihre Rechnungen von anderen bezahlen zu lassen oder um über simple Wählerbestechung politische Machtpositionen zu erobern oder zu festigen. Über seine steuerpflichtigen, von Steuergeldern bezahlten Kirchenmänner wird er uns daher aus christlicher Sicht mitteilen: Christus hat die wohl moralische Pflicht zu geben, nicht aber das Recht, beim Nächsten zuzugreifen, gelehrt.

Hans Mechnig,
Tröxlegass 46, Schaan

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