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Leserbrief

Betagte leben von Erinnerungen

Sr. Alma Pia, ASC,Kloster St. Elisabeth, SchaanWeitere Leserbriefe: Seiten 4/6 | 5. April 2014

Deswegen ist es sehr wichtig, schon in der Jugend so zu leben und zu arbeiten, dass wir uns in «alten Tagen» über Gott, die Welt und uns selber freuen können. Dazu gehörten in meinen Kindertagen auch «Gebote» und tägliches Beten. Vor gut 30 Jahren habe ich gehört, notiert und vor Kurzem in meinen «Memoiren» mit Freude Folgendes gelesen: Wir Menschen verhalten uns Gott gegenüber ähnlich wie die Vögel und die Tiere uns Menschen gegenüber: Wenn sie wüssten, wie gern wir sie haben, dass wir sie nur streicheln, mit ihnen «spielen» möchten, würden sie nicht vor uns fliehen, sich verstecken … Gott möchte uns glücklich machen, uns nur das schenken, was uns wirklich guttut. Aber wir trauen ihm nicht, weichen ihm aus. Ich habe mich ganz intensiv daran erinnert, als ich am 19. Januar 2014 in der «Liewo» die Erinnerungen des scheidenden Wildhüters mit seinem Steinbock «Röberli» gelesen habe.
Beten heisst, Gott mit du ansprechen, ihm erlauben, mich «spielend» in sich umzugestalten. Jesus hat ja gesagt: Ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit auch ihr einander – alle Menschen – so liebt, wie ich euch geliebt habe.
Schon im AT gab Gott den Menschen seine «Weisungen», die wir leider «Gebote» nannten. Das Wort mögen wir nicht – mit Recht – denn Gott hat uns aus Liebe nach seinem Bild frei erschaffen und erwartet unsere Antwort «aus Liebe».
Gebote heissen verheutigt «Stras-senschilder», Wegweiser, damit wir unser Ziel sicher erreichen. Dazu lädt uns auch die Fastenzeit ein. Frohe Fahrt Richtung Ostern!

Sr. Alma Pia, ASC,
Kloster St. Elisabeth, Schaan
Weitere Leserbriefe: Seiten 4/6

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