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Leserbrief

Anmerkung der Redaktion

| 28. März 2014

Im «Volksblatt» vom 26. Februar 2014 schreiben Sie, dass DDR. Reinhard Proksch bzw. seine liechtensteinische Gesellschaft P&A Corporate Services Trust reg. im Zusammenhang mit Oleksander Janukowitsch, dem Sohn des früheren Präsidenten der Ukraine, «Scheinfirmen in der Schweiz, Deutschland, Österreich und den USA» und überhaupt «einen Ring an Unternehmen zur Verschleierung der Vermögensherkunft» betreiben soll. Dies ist unzutreffend: Weder Reinhard Proksch noch die P&A Corporate Services Trust reg. haben je Janukowitsch oder einen seiner Vertrauten vertreten. Weiters entspricht es nicht den Tatsachen, dass Herr Proksch und/oder die P&A «Scheinfirmen» betreibt: Alle P&A-Gesellschaften besitzen Gewerbeberechtigungen und sonstige Konzessionen, sämtliche Holdinggesellschaften sind steuerlich und behördlich in den Sitzstaaten (vorwiegend Hochsteuerländer) vollumfassend deklariert. In der Schweiz gibt es keinerlei Firmen oder Firmenbeteiligungen von Herrn Proksch. In allen genannten Ländern gibt es keinerlei von ihm unterhaltene oder verwaltete Konten mit Geldern aus der Ukraine.


Bei besagtem Beitrag hat das «Volksblatt» einen Artikel der «Frankfurter Allgemeinen» zitiert, die sich wiederum auf den Leiter der FIU, Daniel Thelesklaf, berufen hatte. Im Übrigen hat laut Art. 28g ZGB jedermann, der sich durch eine Veröffentlichung in einem periodisch erscheinenden Medium direkt in seiner Persönlichkeit betroffen fühlt, Anspruch auf Gegendarstellung. Der Anspruch ist auf die Darstellung von Tatsachen beschränkt und gibt dem Betroffenen Gelegenheit zu einer sachbezogenen Wiedergabe seines Standpunktes. Die Frage, welche Version die richtige ist, bleibt offen.

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