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Leserbrief

Elektrosensibel?

VGM – Verein fürgesundheitsverträglichen Mobilfunk | 25. März 2014

Häufig erschöpft, scheinbar grundlos nervös oder von Kopfschmerzen geplagt? Wenn medizinische Untersuchungen keine Ergebnisse bringen, kann die Ursache Elektrosensibilität sein.
Elektromagnetische Felder können einen regelrechten Elektrosmog verursachen, der zu Migräne, Schlafstörungen, nervlicher Überreizung und Blutdruckproblemen führen kann. Konzentrationsstörungen, Schwindel, Sehstörungen – die Liste der Symptome ist lang und von Mensch zu Mensch verschieden. Arztbesuche bringen meist keine Ergebnisse, ausser Rezepte für Medikamente, die das eigentliche Problem nicht beseitigen.
Oft ist der Umgang mit Elektrosensibilität und den davon betroffenen Menschen negativ belastet. Leidende werden allzu häufig nicht ernst genommen und belächelt. Trotz alltäglichem Umgang mit den neuen Technologien und der steigenden Strahlungsbelastung, scheint das Thema ein Tabu zu sein. Solange man nicht selbst davon betroffen ist, wird nicht darüber geredet.
Gerade für Prominente ist es schwer, den Mut aufzubringen, in der Öffentlichkeit über ihre Erfahrung mit Elektrosensibilität zu sprechen. In der am 26. Oktober 2013 auf France 2 ausgestrahlten TV-Sendereihe On n’est pas couché bekannte die Schauspielerin Audrey Dana jedoch vor etwa 2 Millionen Zuschauern, dass sie während ihrer zweiten Schwangerschaft elektrosensibel geworden sei.
Wer nicht an Elektrosensibilität leidet, sollte sich nicht allzu sehr in Sicherheit wiegen, denn Funkstrahlung wirkt vor allem langfristig schädigend. GSM, UMTS, WLAN und neuestens auch LTE strahlen parallel, die Netze werden laufend weiter ausgebaut. Funklöcher sind eine Seltenheit geworden. Durch die Dauerbelastung hat der Körper wenig Raum sich von der permanenten Strahlung zu erholen.
Im Dezember 2013 veröffentlichte Strahlentelex, ein unabhängiger Informationsdienst zu Strahlung und Gesundheit, neue Studienergebnisse über Elektrosensible. Die Forschung zeigt, dass bei elektrosensiblen Personen durch Bestrahlung von 2,45GHz, also der Strahlenstärke eines Schnurlostelefons, die Herztätigkeit sofort ansteigt. Der Puls ist beschleunigt und die körperliche Aktivität ist alarmiert, wie in einer «Kampf oder Flucht»-Situation.
Trotz vieler Anfechter gibt es auch Länder, in denen Elektrosensibilität anerkannt wird. Elektrosensible Schweden etwa gelten als «körperlich beeinträchtigt» und haben ein Recht auf einen elektrosmogfreien Arbeitsplatz, für den der Arbeitgeber aufkommen muss. Ebenfalls von der Stadtverwaltung gedeckt ist die Abschirmung der Wohnung durch spezielle Wandfarbe oder spezielle Stromkabel. In Frankreich wird ausserdem WLAN in Schulen und Kindertagesstätten durch kabelgebundenes Internet ersetzt, in Italien erkannte 2012 ein Richter Mobiltelefonie erstmals als Krebsursache an.
http://diagnose-funk.org/assets/df_kompakt_2013-03-04.pdf
http://www.unzensuriert.at/content/0010482-Richter-macht-Handy-f-r-Tumor-verantwortlich
Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf unserer Homepage unter www.telefonie.li.

VGM – Verein für
gesundheitsverträglichen Mobilfunk

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