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Leserbrief

Adrian beschützt seine Werkstatt

Jack Quaderer,Feldkircherstrasse 33 Schaan | 22. März 2014

Die Ablehnung der Motion zur Angleichung des Kündigungsschutzes hat mich sehr überrascht. Vor allem in Anbetracht der Gegenargumente seitens der VU-Fraktion, wenn man bedenkt, dass selbst selbstständige Unternehmer in den Reihen der Union sitzen. Hier werden Argumente wie «Beamten-Bashing», Korruption, Verfassungswidrigkeit (bereits jetzt das Unwort des Jahres) und «politische Säuberungen» in den Raum geworfen. Da diese Argumente jedem objektiven Betrachter die Schamesröte ins Gesicht treiben, werde ich auf diese nicht eingehen. Zudem enttäuschte mich der Abgeordnete Wendelin Lampert, ein wackerer Krieger gegen die Götter in Weiss (schwarze Schafe), doch bei diesem Thema wird aus dem tapferen Wendelin ein Hasenfuss. Nicht zu vergessen unser lieber Landtagspräsident Albert Frick, der erläuterte: «Ich stimme sonst immer mit den Schwarzen, doch hier kann ich nicht mitmachen.» Das ist natürlich verständlich, wenn man bedenkt, dass nicht nur sein Bruder, sondern fast die ganze Familie beim Staat auf der Gehaltsliste steht. So bleibt unser Staatsapparat eine beschützte Werkstatt auf höchstem Lohnniveau, bei der jeder Wille zur Veränderung einem Staatsverrat gleichkommt. Im Übrigen bin ich der Meinung, dass unser aufgeblähter Staatsapparat unbedingt reduziert werden muss, doch leider ist der Sparwille bei der Regierung nicht angekommen.

Jack Quaderer,
Feldkircherstrasse 33 Schaan

Glaube

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