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Leserbrief

Ist unser Papst Marxist?

Hans Mechnig,Tröxlegass 46, Schaan | 20. März 2014

... lautete die Frage von Sr. Alma Pia im «Volksblatt» vom vergangenen Samstag. Ich für meinen Teil hoffe, dass die «führenden Zeitungen», die ihn anscheinend so nannten, falsch liegen und ich bete zu seinem direkten Vorgesetzten, dass ich damit richtig liege. Ansonsten Gnade uns sein direkter Vorgesetzter! Das Evangelii Gaudium habe ich nicht gelesen. Für dieses Gaudium hatte ich bisher noch nicht genügend Zeit! (Entschuldigung, das konnte ich mir jetzt nicht verkneifen!) Was ich gelesen habe, ist eine längere Zusammenfassung und verschiedene Kritiken von Leuten, die von dieser Materie wesentlich mehr verstehen als ich. Mein Eindruck aus dieser Beschäftigung ist, dass sich unser Papst leider in einigen Passagen seines Werkes unseliger- und fatalerweise vom sozialdemokratischen Zeitgeist einspannen lässt. Insbesondere, wenn er die heutige Verbindung aus Politik, Big Government, Big Business und Hochfinanz als Marktwirtschaft, als Kapitalismus (die Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung, die auf dem Privateigentum an den Produktionsmitteln und einer Steuerung von Produktion und Konsum über den Markt beruht, s. Wikipedia) bezeichnet. Damit propagiert er eine der tragischsten Fehldiagnosen der Menschheit und macht sich somit zum Handlanger linker Ideologen. Das erklärt dann auch die Begeisterung für ihn aus diesen Kreisen. «Unglaublich vielseitig informiert» mag unser Papst Franziskus ja sein, wie Sr. Alma Pia schreibt. Leider nicht auf dem Gebiet elementarer volkswirtschaftlicher Zusammenhänge und Gesetzmässigkeiten. Bei allem Respekt, aber da sollte er noch etwas üben.

Hans Mechnig,
Tröxlegass 46, Schaan

Glaube

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