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Leserbrief

Zeit, Stellung zu beziehen

Urs Kindle,Binzastrasse 51, Mauren | 20. März 2014

1. Woran erkennt man, dass die Wahrheit wirklich die Wahrheit ist? An den scharfen Attacken auf dieselbe. Wenn die Wahrheit nicht mehr bekämpft wird, ist etwas faul an der Sache: Dann haben wir es mit einer gefährlichen Schein-Wahrheit zu tun. Jesus verkörperte die Wahrheit, daher wurde er bis aufs Blut bekämpft und schliesslich getötet. Die Wahrheit wird immer grösste dunkle Gegenkräfte auf sich ziehen.
2. Die Grossmedien preisen seit nunmehr einem Jahr den offensichtlichen Richtungswechsel der Kirche. Ist die Kirche dieser Welt also auf dem richtigen Weg? Nein, im Gegenteil – sagen aktuelle bibeltreue Seher zurecht. Denn wenn die Kirche von den Weltmedien nicht mehr massiv attackiert wird, ist dies ein Alarmsignal – dann nämlich vertritt sie nicht mehr die Wahrheit; dann nämlich unterwirft sich die Kirche dem Geist der (dunklen) Welt.
3. Woran erkennt man wahre, gottgefällige Geistliche? Sie werden von den Grossmedien (unter anderem via Tatsachenverdrehung) stets unschön durch den Schmutz gezogen – wie man seit Jahrzehnten unschwer erkennen kann. Die Bibel bringt es auf den Punkt: «Die ganze Welt wird euch [Christen] hassen, weil ihr euch zu mir [Jesus] bekennt.» (Matth. 24,10) Modernistische Geistliche hingegen werden zu (weltlichen) Ehren kommen – ewig lockt die (hochgiftige!) Süsse des Stolzes.
4. Es sei mir die Meinung erlaubt: Grossen Respekt vor dem ehemaligen Papst Benedikt XVI., vor unserem Erzbischof Wolfgang Haas oder etwa auch vor dem Churer Bischof Vitus Huonder, die sich gegen die Diktatur des Relativismus stell(t)en und deshalb als Felsen in der Brandung des Zeitgeistes stehen. Papst Benedikt XVI. brachte es einst wunderbar treffend auf den Punkt: «Werte sind nicht verhandelbar». Die Zehn Gebote lassen sich nicht modernisieren. Sünde bleibt Sünde.
5. Wenn wir für die Wahrheit einstehen, werden wir dafür keine Zuckerwatte geschenkt bekommen. Die Bibel stellt klar: «Wer nicht sein Kreuz nimmt und mir nachfolgt, der ist meiner nicht wert.» (Matth. 10,38) Zeit, gegen den Strom zu schwimmen – ansonsten riskiert man, in einen gewaltigen dunklen Strudel der Täuschung gesogen zu werden. Woran erkennt man die Täuschung? An ihrem attraktiven, nichtigen Schein. Je später man das konsumierte Gift – das uns als Honig offeriert wird – als Gift erkennt, desto gefährlicher. Nicht umsonst warnte Jesus durch den bibeltreuen Seher John Leary (am 4. Januar 2014): «Stellt euch ein auf diese [baldige Kirchen-]Spaltung und lasst euch nicht täuschen.»

Urs Kindle,
Binzastrasse 51, Mauren

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