Leserbrief

Gemeinsame Suche nach Lösungen im Rheintal

Marlene Thalhamme Grüne Stadträtin in Feldkirch | 17. März 2014

Es freut uns Feldkircher Grüne sehr, dass Herr Benedikt König uns in seinem Leserbrief im «Liechtensteiner Volksblatt» recht gibt, in dem er die Bedeutung des grenzüberschreitenden öffentlichen Verkehrs betont und auch sagt, dass Verschlechterungen in dieser Art der Mobilität die Verkehrsbelastungen in beiden Ländern verstärken. Komisch ist dabei nur, dass gerade er und seine ÖVP unseren Antrag, die Tarif- und Fahrplangestaltung des öffentlichen Nahverkehrs gemeinsam zu besprechen, kategotisch abgelehnt haben. Gerade letzte Woche trafen sich wieder MandatarInnen der drei Länder Vorarlberg, Liechtenstein und Schweiz im Projekt «Bewegung& Begegnung» zum Austausch. Im Agglomerationsabkommen dieser drei Nachbarn geht es sogar speziell um den Verkehrsbereich. Es ist uns Grünen deshalb unerklärlich, wieso man sich nicht auch bezüglich der gemeinsamen Busverbindung Feldkirch – Vaduz absprechen sollte. Einer von mehreren Vorschlägen für diese sachliche Arbeit an Verbesserungen war von uns, einen Teil der derzeitigen Preiserhöhungen für Bustickets auf Feldkircher Seite eventuell mitzutragen, bis bessere Lösungen gefunden sind. Daraus herauszulesen, Feldkirch sollte die Kosten von Verkehrsverbesserungen in Liechtenstein tragen, ist eine der vielen Verdrehungen, die die ÖVP in dieser Stadtvertretung mit unserem Antrag praktiziert hat. Wir Feldkircher Grünen stehen zur gemeinsamen Bearbeitung unserer vielen Themen im Rheintal – und halten nichts von schönen Reden bei Eröffnungen oder Empfängen. Wir wollen, dass für gemeinsame Probleme auch an einem Tisch Lösungen gesucht werden.

Marlene Thalhamme
Grüne Stadträtin in Feldkirch

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