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Leserbrief

«Steve Jobs war eine ungewollte Schwangerschaft»

Credo, Laienbewegung im Erzbistum Vaduz | 8. März 2014

Credo, die Laienbewegung im Erzbistum Vaduz, möchte folgendem Beitrag Armin Schwibachs, erschienen auf kath.net, zu mehr Aufmerksamkeit verhelfen:
«Apple-Chef Steve Jobs (24.2.1955–5.10.2011) lernte erst als Erwachsener seine leibliche Mutter Joanne Simpson kennen, denn diese hatte ihn zur Adoption freigegeben. Jobs: Ich bin froh, dass ich nicht als eine Abtreibung endete.
Der US-Amerikaner Steve Jobs wäre heutzutage wahrscheinlich abgetrieben worden. Dann hätte ausgerechnet der Gründer und Vordenker der Computerfirma Apple in der Reihe der modernen Genies gefehlt. Wer würde heute in Amerika, bei legaler Freigabe der Abtreibung, einer Dreiundzwanzigjährigen ohne Schulabschluss und Ehemann raten, eine ungewollte Schwangerschaft auszutragen? Doch Joanne Simpson blieb stark. Und als sie den leiblichen Vater ihres Babys – ein glückloser syrischer Politikstudent und späterer Betreiber eines kleinen Kaffeehauses – heiraten wollte, wurde dies von Joannes Vater vereitelt. So schlittert man klassisch in eine Abtreibung hinein. Schon Mitte der 1950-Jahre des vergangenen Jahrhunderts wäre dies in den USA durchaus möglich gewesen.
Steve Jobs wurde glücklicherweise geboren. Erst Anfang der achtziger Jahre, als er schon längst erwachsen war, lernte er seine biologische Mutter kennen. Ich wollte sie hauptsächlich treffen, um zu sehen, ob es ihr gut geht und um ihr zu danken, denn ich bin froh, dass ich nicht als eine Abtreibung endete, erzählte er einmal darüber. Auch von seiner leiblichen Schwester erfuhr er erst in dieser Zeit.
Bei der ersten Begegnung sei seine Mutter mehrfach in Tränen ausgebrochen und habe sich dafür entschuldigt, dass sie ihn zur Adoption freigegeben hatte, berichtete er im Nachhinein. Doch Jobs selbst war dankbar für seine Kindheit bei Adoptiveltern, die er auch als Erwachsener noch sehr schätzte. Sie waren zu 100 Prozent meine Eltern, sagte er später in einem Interview. Steve Jobs als ursprünglich ungewolltes Kind, dem kein fairer Start in das Leben offenzustehen schien, war bei seinen Tod im Mittelpunkt der Medienaufmerksamkeit.»

Credo, Laienbewegung im Erzbistum Vaduz

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