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Leserbrief

«Ausgewogene Lösung angestrebt»

LIEmobil | 4. März 2014

Der Fahrplanwechsel im Dezember 2013 brachte für die Fahrgäste von LIEmobil eine grosse Umstellung. Die Umstellung war nötig, um Liechtenstein weiterhin mit den angrenzenden Ländern vernetzt zu halten und um unsere Fahrten an die geänderten Fahrpläne der SBB-Zugverbindungen anzupassen.
Solche umfassenden Fahrplanänderungen führen leider zu Unannehmlichkeiten für alle Betroffenen. Obwohl die beauftragten Verkehrsingenieure intensiv mit der Umstellung befasst waren, können auch bei sorgfältigster Planung nicht alle Eventualitäten vorausgesehen werden.
Alle Nutzer mussten die Verbindungen neu suchen, welche ihren Bedürfnissen möglichst gerecht werden. Gleichzeitig wurde auch der Staatsbeitrag um 1,3 Mio. Franken gekürzt, was zusätzliche Erschwernisse mit sich brachte, da nicht die gesamte Budgetkürzung mittels Tariferhöhungen aufgefangen werden kann. Solche Beitragskürzungen führen zwangsweise auch zu kosteneffizienten Optimierungen im besten Fall oder zu Einsparungen beim Angebot für die Nutzer im schlechteren Fall.
LIEmobil hat in diesem schwierigen Umfeld versucht, eine ausgewogene Lösung anzustreben. Wie bei jeder grösseren Fahrplanänderung sind seither zahlreiche Anregungen von Fahrgästen bei der LIEmobil eingegangen. Viele sind sehr hilfreich, vor allem wenn konkrete Sachverhalte zugrunde liegen. Wo immer möglich wurde unsererseits auf diese Anregungen eingegangen, um die neu entstandenen Probleme zu lösen. Konkret wurden bereits folgende Verbesserungen umgesetzt:
? Ein neuer Kurs der Linie 12 fährt schon seit einigen Wochen werktags um 5.25 Uhr von Buchs nach Schaan, statt erst um 5.52 Uhr, wie ursprünglich vorgesehen.
? Linie 31 fährt am Morgen und Mittag in Eschen via Eintracht statt via Presta zur Post.
? Am Mittag fährt der Regelkurs der Linie 31 für die Schüler zwei Minuten früher ab Ruggell. Damit kann auf einen zusätzlichen Schulbus verzichtet werden und die Schüler haben bessere Bedingungen für die Verbindung zur Schule.
? Um die Anschlusssituation in Feldkirch zu verbessern, fährt Linie 14 seit einigen Tagen nicht mehr über den Industriezubringer nach Feldkirch, sondern über die Feldkircherstrasse – es wurde somit der Zustand wie vor der Fahrplanänderung wieder hergestellt.
? Weil die Verkehrsbelastung im Schaaner Zentrum zu den Hauptverkehrszeiten mit der Sperrung von Quartierstrassen noch ansteigen wird, müssen weitere Massnahmen für die Linie 14 geprüft und voraussichtlich Anfang April umgesetzt werden, um die Anschlüsse auch zur Hauptverkehrszeit sicherer bedienen zu können.
? Mit der Gemeinde Planken und dem Schulamt wurde ein bestimmtes Bedienungskonzept festgelegt und umgesetzt, um den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen gerecht zu werden.
Mit den Gemeinden Triesen und Triesenberg sowie speziellen Interessensgruppen wurden Gespräche geführt, um lokale Anpassungen abzuklären und die Betroffenen in die Entscheidung mit einzubinden.
Einige Rückmeldungen benötigen mehr Zeit in der Umsetzung. Voraussichtlich Anfang April wird es weitere Verbesserungen am Fahrplan in Anlehnung an die Rückmeldungen unserer Kunden geben, über welche wir rechtzeitig informieren werden.
LIEmobil kümmert sich um die eintreffenden Anfragen. Es gibt dabei aber auch solche, die nicht von LIEmobil selbst entschieden werden, wie zum Beispiel die strassenbaulichen Massnahmen, der Unterhalt der Wartekabinen oder Umleitungen, die auch die LIEmobil vor jeweils grosse Herausforderungen stellen. Solche Anfragen werden aber selbstverständlich an die zuständigen Stellen weitergeleitet.
Auch gibt es Anfragen, die nicht umsetzbar sind, oder solche, die sich konkurrenzieren, wie z. B. die Linie 14, welche nun nicht mehr über den Industriezubringer von Schaan nach Feldkirch fährt, weil der Anschluss in Feldkirch nicht gewährleistet war. Die bisherigen Nutzer müssen jetzt wieder – wie nach altem Fahrplan – via Busbahnhof in Schaan reisen, auch wenn diese Abkehr vom neuen Fahrplan für einzelne Betroffene zu Verzögerungen führt.
Weitere Vorschläge sind willkommen und werden gerne per E-Mail an info@liemobil.li oder über einen Telefonanruf auf 237 94 94 entgegengenommen.
LIEmobil ist dankbar für konstruktive Kritik und für Vorschläge. Wir distanzieren uns jedoch von destruktiven und persönlichen Angriffen auf unseren Geschäftsführer, die von einigen wenigen Leserbriefschreibern immer wieder vorgenommen werden. Wir bitten die bekannten Personen, künftig von ehrverletzenden und persönlichen Verunglimpfungen Abstand zu nehmen.
Herzlichen Dank für das Verständnis der vielen anderen Fahrgäste und treuen Kunden von LIEmobil und auch für die vielen positiven Rückmeldungen, die wir täglich erfahren dürfen. Ebenso danken wir unseren verdienstvollen Unternehmen im öffentlichen Verkehr und ihren Busfahrerinnen und Busfahrern, welche im Auftrag der LIEmobil täglich ihr Bestes geben.

LIEmobil

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