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Leserbrief

Der Smily

Sr. Alma Pia, ASC,Kloster St. Elisabeth, Schaan | 1. März 2014

Zur Fasnacht 2012 wählte das «Vaterland» mein Leserbrief-Foto mit dem kleinen Smily-Ball. Das war sehr freundlich. Ich bin überzeugt, dass viele beim Anschauen gelächelt haben, auch deshalb, weil die tatsächliche Zahl meiner Leserbriefe mit 3 multipliziert werden müsste …
Das Lächeln tut immer gut. Es macht jedes Gesicht schön und die Menschen liebenswürdig. Kishon nennt das Lächeln «eine der schönsten Erfindungen Gottes». Das glücklichste Volk lebe in Costa Rica, las ich irgendwo. Sie sind nicht reich an Geld, aber an Fröhlichkeit!
Und wenn es uns gar nicht «drum» ist? Der US-Präsident Lincoln riet: «Mache dir jeden Tag 30 Minuten frei für deine Sorgen und mach in dieser Zeit ein Nickerchen!» Ein Psychologe weiss: Mit einer Minute Ärger verlieren wir 60 Minuten Fröhlichkeit. Mit unserem Ärger wie mit unserer Fröhlichkeit prägen wir nicht nur uns, sondern auch unser Umfeld, wie ein ins Wasser geworfener Stein immer weitere Kreise zieht. Kennen Sie den kleinen runden Spiegel mit der Botschaft: Freu dich, Gott liebt dich? Wer sich darin anschaut, muss lächeln, selbst über die eigenen Sorgenfalten!
Das Lächeln wie die Freude können wir lernen. In einem Lied, das meine Klasse vor Jahrzehnten begeistert gesungen hat, heisst es: «Es gibt doch so vieles in unserer Welt, das uns froh macht und unseren Alltag erhellt»: kleine Kinder, blühende Wiesen, strahlender Sonnenschein, anhängliche Tiere ... und vor allem: Gottes treue Liebe und Jesu Frohe Botschaft, die uns nichts und niemand stehlen kann. Papst Franziskus nennt sie «Die Freude des Evangeliums» und zeigt darin auch den sicheren Weg zu ihr.

Sr. Alma Pia, ASC,
Kloster St. Elisabeth, Schaan

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