Leserbrief

Vorgezogener Aprilscherz?

David Vogt,Rheinstrasse 54, Balzers | 27. Februar 2014

Unter dem Titel «Schwerpunkt» im «Liechtensteiner Volksblatt» vom 26. Februar 2014 behauptet die SIFA-Leiterin Katja Gey, dass die klare Positionierung und Kommunikation Liechtensteins auch bei den Kunden gut angekommen ist. Diese Aussage liest sich wirklich wie ein vorgezogener Aprilscherz. Wöchentlich können wir in unseren Zeitungen nachlesen, dass Tausende von Stiftungen liquidiert bzw. gelöscht wurden und viele langjährige Kunden Liechtenstein den Rücken zuwenden. Entweder lebt Frau Gey auf einem anderen Planeten, oder sie will den Tatsachen nicht in die Augen schauen.
Ob wirklich alle Massnahmen der letzten Jahre richtig und notwendig waren, darf man zumindest mit einem Fragezeichen versehen. Tatsache ist, dass die Folgen für Land und Gemeinden und somit für die gesamte Bevölkerung sehr schmerzhaft sein werden und ein Ende leider nicht in Sicht ist.
Ich gebe gerne zu, dass die Verhandlungsdelegationen keine leichte Aufgabe haben, es wäre aber wünschenswert, wenn sie in Zukunft die Daheimgebliebenen nicht vergessen würden!

David Vogt,
Rheinstrasse 54, Balzers

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