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Leserbrief

Zum tragischen Unfall bei der Entsorgungsfirma

Kurt Hermann,Fürst-Franz-Josef-Strasse 11, Mauren | 22. Februar 2014

Die Entsorgungsfirma hat die Zusammenarbeit mit den Vereinen beendet. Dies aufgrund einer Sicherheitsanalyse, durchgeführt nach dem tragische Unfall. Wer hat die Sicherheitsanalyse durchgeführt? Wäre die Sicherheitsanalyse von kompetenten Personen durchgeführt worden, würde
1.) eine Art Kabine vorgeschrieben werden;
2.) es müssten immer zwei Personen (ohne Fahrer) zur Entsorgung bereit sein.
Der tragische Unfall passierte bei der Müllabfuhr, nicht bei der Papiersammlung. Wäre der Unfall bei der Papiersammlung passiert, hätte man dann die Müllentsorgung eingestellt?
Leider geschehen Arbeitsunfälle in der heutigen stressigen und geldgieriegen Zeit immer mehr.
Naja: 1. Lawinenexperten wurden schon von der Lawine verschüttet, deswegen gibt es heute keine Lawinenexperten mehr.
2. Qualizierte Bergführer stürzten ab, deswegen gibt es heute keine Bergführer mehr.
3. Es kommt auch immer wieder zu Arbeitsunfällen in Betrieben, bei denen ausgebildete Personen beteiligt sind, deshalb gibt es heute auch keine Betriebe mehr.
So tragisch der Unfall auch sein mag und ist, wäre eine zweite Person anwesend gewesen (ohne Fahrer)...
Schade ist nur, dass man einen Grund gefunden hat, die Vereine loszuwerden und den Gemeinden das Geld fürs Altpapier zukommen zu lassen.

Kurt Hermann,
Fürst-Franz-Josef-Strasse 11, Mauren

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