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Leserbrief

Mobilfunkstrahlung beeinflusst auch Flora und Fauna

VGM, Verein für gesundheitsverträglichen Mobilfunk, www.telefonie.li | 19. Februar 2014

Mobiltelefone, Tablets, Sendemasten, Mikrowellen, Satelliten und WLAN-Netzwerke haben nicht nur Auswirkungen auf den Menschen, sondern auch auf Pflanzen und Tiere. Biologische Systeme reagieren durchaus empfindlich auf hochfrequente Mobilfunkstrahlung.
? 2013 veröffentlichten Dr. Waldmann-Selsam und Dr. Eger ihre Forschungsergebnisse über die Auswirkungen von Hochfrequenzstrahlung auf Bäume. Durch ärztliche Hausbesuche bei erkrankten Anwohnern in der Nähe von Mobilfunkanlagen fiel auf, dass häufig parallel zu den Krankheitssymptomen der Menschen auch Veränderungen an den Bäumen der Umgebung aufgetreten waren. Zwischen 2007 und 2013 wurde der Zustand von Bäumen an 620 Mobilfunkstandorten dokumentiert. Im Funkschatten von Gebäuden oder anderen Bäumen blieben Bäume gesund, im direkten Strahlungsfeld der Sendeanlagen wurden jedoch Baumschäden beobachtet. Gehölzrisse und Kronenschäden sowie Blattverfärbungen und die Zunahme von Pilzen, Algen, Flechten und Moosen waren die Folge. Die rasch zunehmenden Schadensbilder wurden seit 2004 in vielen Ländern beobachtet, dabei wird ein Zusammenhang zwischen dem Aufbau des UMTS-Netzes und den Baumschäden angenommen.
? Auch die Strahlung von Mikrowellenöfen beeinflusst nachweislich das Pflanzenwachstum. Ein einfaches Experiment hierzu kann individuell nachgemacht werden: Teilen Sie etwas Wasser auf zwei Teile auf. Der erste Teil wird am Herd zum Kochen gebracht, der andere in der Mikrowelle. Nach dem Abkühlen benützen Sie jeweils eines davon, um zwei identische Pflanzen zu bewässern. Die Unterschiede sind schon nach dem ersten Tag sichtbar. Zuerst färben sich die Blätter der Pflanze, die das Mikrowellenwasser bekommt, braun, bis die Pflanze nach und nach verkümmert.
? Die Überlagerung der natürlichen Magnetfelder durch künstliche stört die Zellkommunikation der Tiere und setzt deshalb falsche Richtungsimpulse. Bei Bienen und Brieftauben ist die daraus folgende Störung des Heimkehrvermögens schon länger bekannt, inzwischen wurde sie aber auch an einer Reihe anderer Tierarten gezeigt, so an Fledermäusen, Meeresschildkröten und Ameisen. Ebenfalls besorgniserregend sind die Schädigungen durch Mobilfunksendemasten bei Milchrindern, Schweinen und Geflügel. Fertilitätsprobleme, eine Erhöhung von Fehl- und Missgeburten, vermehrte Zwillingsgeburten und Verhaltensstörungen sind laut Löscher und Käs (1998) beobachtbare Konsequenzen. Laut dem Stand der Forschung gibt es dringend Handlungsbedarf.
Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf unserer Homepage unter
?Diagnose Funk: http://diagnose-funk.org/themen/umwelt-und-landwirtschaft/
?Warnke: Die Auswirkungen elektromagnetischer Felder auf Tiere: http://kompetenzinitiative.net/assets/2009-08-25_ki_tiere-forschungsbericht.pdf

VGM, Verein für gesundheitsverträglichen Mobilfunk, www.telefonie.li

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