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Leserbrief

Zweifel an der Gerechtigkeit?

Lorenz Maier,Stötz 10, Balzers | 15. Februar 2014

Der Beitrag von Sportkommentator Ernst Hasler in der Rubik «Persönlich» vom 13. Februar 2014 im «Liechtensteiner Vaterland» über seine Gefühlslage vor der Olympia-Abfahrt der Frauen löst bei mir einige Emotionen aus.
Herr Hasler beschreibt seinen gestrigen Tagesanfang als Tristesse, starke Traurigkeit und das Gefühl, zu einer Beerdigung zu fahren. Und wenn ich weiter lese, dass die Stimmung der FL-Delegation auf den Nullpunkt sank und der LOC-Präsident sich so äussert: «Wir sind hier, doch irgendwie können wir uns über nichts freuen», sind gerade für mich diese Gefühle und Aussagen bedenklich und traurig.
Für mich gilt: Jeden Morgen, wenn ich gesund aufstehen und meinen Tag einteilen kann, bin ich glücklich und dankbar!
Wir alle hätten uns gefreut, wenn Tina Weirather am Start gewesen wäre. Sie ist noch jung, wird auch diese Verletzung überstehen und wieder stärker zurückkommen, was Sie ja auch schon mehrmals bewiesen hat. Schauen wir auf Dominique Gisin; nach 9 Knieoperationen und dem Sturz vor 4 Jahren an der Olympia-Abfahrt von Vancouver ist sie die verdiente Olympiasiegerin von Sotschi!
Apropos Zweifel an der Gerechtigkeit: Manchmal kann es Zweifel geben; aber auch die Gerechtigkeit wird zurückkommen – nur ein bisschen zeitverschoben.

Lorenz Maier,
Stötz 10, Balzers

Haltestelle in Triesen

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