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Leserbrief

Fahrrad als Verkehrsmittel

VCL Verkehrs-Club Liechtenstein | 14. Februar 2014

Ein Leserbriefschreiber meint, der VCL solle täglichen Pendlern Fahrräder leihen. Die Idee ist gar nicht so abwegig. Denn etwa jede dritte Autofahrt ist nur bis drei Kilometer kurz und jeder dritte Arbeitsweg bei uns liegt im Bereich bis drei Kilometer. Strecken bis drei Kilometer sind für gesunde Menschen und solche, die es bleiben wollen, an den allermeisten Tagen problemlose Raddistanzen. Doch warum werden bei uns heute im Jahresdurchschnitt nur etwa drei von hundert Wegen per Fahrrad zurückgelegt?

Auch bei den Arbeitswegen sind es im Jahresdurchschnitt nur etwa 3 %, bei «mildem» Wetter etwa 5 % per Fahrrad. Doch bei Arbeitgebern mit bewusster Fahrradförderung (z. B. Inficon AG in Balzers) sind es 10 – 15 im Jahresdurchschnitt und gut 25 % (also jeder vierte Arbeitsweg) bei «mildem» Wetter. Richtiges Mobilitätsmanagement und ein gutes Fahrrad-Klima wirken also fast «Wunder»!
Wie gross ist bei uns das Potenzial des Fahrrads als Alltags-Verkehrsmittel? In Vorarlberg beträgt der Radanteil an Arbeitswegen im Jahresdurchschnitt etwa 15 Prozent und soll durch ein Hauptradroutennetz und gezielte Massnahmen weiter erhöht werden. Durch wirksame Förder-Massnahmen kann auch Liechtenstein den Anteil des Fahrrads an den Alltagswegen deutlich erhöhen; dies sind z. B. Radwege, Abstellanlagen, Umkleideräume mit Duschen bei Arbeitgebern. Sollten wir nicht mit dem Einsatz des Fahrrads als Alltags-Verkehrsmittel die Strassen entlasten und gleichzeitig die Gesundheit und Fitness der Bevölkerung fördern?

VCL Verkehrs-Club Liechtenstein

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