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Leserbrief

An der Eile behinderter Eilbus

Othmar Züger, Aeulegraben 32, Triesen | 13. Februar 2014

Seit dem «verbesserten» Fahrplan von letztem Dezember fährt der Eilbus 12E nach Sargans nicht mehr eine Minute vor dem normalen Bus 11 in Vaduz ab, sondern zwei Minuten später. Ein Detail, würde man meinen, die Praxis sieht anders aus. Auf Höhe Post Triesen holt dieser Eilbus den normalen Bus nämlich ein, genau mit Beginn der Fahrbahnhaltestellen, erbaut zur vornehmlichen Bevorzugung der Busse, aber ebenso sehr zur Behinderung des Autoverkehrs. Nun wird damit aber auch der Eilbus durch den Normalbus behindert, mindestens bis zur ersten Ausweichmöglichkeit ausserhalb von Triesen, vorausgesetzt der Chauffeur des vorderen Normalbusses opfert etwas seiner schon knappen Zeit und lässt den Eilbus passieren. Mit jedem Wartehalt des vorderen Normalbusses durch Triesen werden die Nerven von Fahrgästen im Eilbus mit Ziel Intercity Sargans-Zürich zunehmend bis gar zu Stossgebeten strapaziert, speziell wenn noch Fahrgäste ein Billet lösen müssen, denn die Pufferzeit in Sargans für den Anschluss nach Zürich beträgt ganze drei Minuten, wenn man den planmässig dreiminütigen Fussmarsch zum Perron abzieht. An ein Lösen eines Bahnbillets in Sargans ist schon gar nicht zu denken. Im alten Fahrplan fuhr der Eilbus (logischerweise) vor dem Normalbus, und zudem hatte man wenigstens fünf Minuten Pufferzeit in Sargans. Was für ein «Fortschritt» stellen diese mit viel Geld von Ausweich- auf Fahrbahn- zurückgebauten Haltestellen doch dar, ausser Mehrabgasen durch stehende und mehrfach beschleunigende Autos, und dem Behindern des Verkehrsflusses. Jetzt behindern sie sogar auch noch die Busse selbst.

Othmar Züger, Aeulegraben 32, Triesen

Eisenbahnausbau

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