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Leserbrief

Fragen zur Bestellung der Stobbe- Nachfolge an der KS Liechtenstein

| 3. Februar 2014

Die Bestellung der neuen Direktorin der Kunstschule Liechtenstein erfolgte nicht nur wenig transparent und wirft möglicherweise rechtliche Fragen auf, sie beschädigt auch erheblich die Institution Kunstschule. Die Kunstschule hat nicht nur die Aufgabe, Kinder und Erwachsene mit verschiedenen Techniken vertraut zu machen, sie hat auch die wichtige Aufgabe erfüllt, die Bevölkerung an die bildende Kunst heranzuführen und mit regionaler Kunst und Künstlern in Kontakt zu bringen. Eine Beschädigung dieser Institution betrifft erheblich die Interessen des BBKL und wir sind in grosser Sorge um die Zukunft der Kunstschule. Viele unserer Mitglieder haben dort unterrichtet oder unterrichten immer noch, auch daher fühlen wir der Kunstschule gegenüber besondere Verantwortung. Folgende Fragen drängen sich uns auf: Wie wird man mit den Dozenten umgehen, die durch die Intransparenz des Berufungsverfahrens brüskiert wurden? Was qualifiziert die neue Direktorin für diese Position und welche Konzepte will sie in Zukunft verfolgen? So ist bei regulären Bewerbungen die Vorstellung eines Konzepts wesentllcher Teil des Verfahrens und bestimmt die Entscheidungsfindung. Ein Konzept der neuen Direktion wurde entweder nicht vorgelegt oder den Dozenten und der Öffentlichkeit nicht kommuniziert. Nach welchen Kriterien wird die Anstellung von Dozenten in Zukunft erfolgen?
In der Hoffnung nach all dem Unerfreulichen, das mit dieser Berufung einherging, eine Antwort zu erhalten, die für die Zukunft der Kunstschule hoffen lässt, verbleiben wir
Mit freundlichen Grüssen
Gez. der Vorstand des BBKL (Johann Feichter, Barbara Bühler, Ruth Gschwendtner-Wölfle, Patrick Kaufmann, Hansjörg Quaderer, Berufsverband bildender Künstler/-innen in Liechtenstein / www.bbkl.li)

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