Leserbrief

Handystrahlung – Wichtige Fakten, Tipps und Gefahren!

VGM, Verein fürgesundheitsverträglichen Mobilfunk | 31. Januar 2014

Es gibt zahlreiche Studien, die Frequenzbereiche von WLAN, GSM, UMTS und LTE untersuchen und fortlaufend besorgniserregende Erkenntnisse aufdecken. Seit 2012 hat die Weltgesundheitsorganisation Mobilfunkstrahlung als möglicherweise krebserregend eingestuft. Mann weiss seit Langem, dass die Strahlung Zellstress verursacht und damit eine Hauptursache entzündlicher Erkrankungen im Körper sein kann. Die Stress-Hormon-Achse wird beeinflusst und es besteht eine direkte Verbindung zum Burn-out-Syndrom. Vorsorge ist besser als Heilen! 10 Tipps, wie man aus medizinischer Sicht das persönliche Risiko minimieren kann:
1. Beim Kauf von Handys auf einen möglichst geringen SAR-Wert sowie einen externen Antennenanschluss achten. 3G-fähige Smartphones haben eine bedeutend geringere Strahlung.
2. So wenig und so kurz wie möglich telefonieren. Festnetz verwenden oder SMS schreiben! Junge Menschen unter 16 sollten Handys nur im Notfall verwenden.
3. Strahlungsintensität verringert sich durch Abstand. Hält man das Handy um eine Armlänge vom Körper entfernt, trifft einen nur mehr ein Viertel vom ursprünglichen Wert.
4. Mobiltelefone gehören nicht in Körpernähe. Sie eingeschaltet den ganzen Tag mit sich herumzutragen ist unnötig und ungesund. Bei Männern mit Handy in der Hosentasche konnte eine negative Beeinflussung auf die Spermientätigkeit nachgewiesen werden. Besondere Vorsicht gilt auch für Schwangere und Personen mit elektronischen Implantaten wie Herzschrittmacher.
5. Nicht in Autos, Bussen, Bahnen telefonieren. Die Strahlung ist höher und trifft auch Mitreisende.
6. Wird das Handy nicht zur Kommunikation gebraucht, sollten Sie es abschalten oder den Flugmodus aktivieren. Insbesondere in der Nacht ist es wichtig, dem Körper Regenerationszeit von Elektrosmog zu verschaffen.
7. Sind Sie unterwegs, schalten sie die WLAN Funktion aus. Ansonsten sucht das Gerät pausenlos nach möglichen Verbindungen, was zu erhöhter Strahlung führt.
8. Vermeiden Sie das Telefonieren an Orten mit schlechtem Empfang und viel Lärm. Das Gerät muss sich in solchen Situationen mehr anstrengen, um Empfang herzustellen, das bedeutet mehr Strahlung.
9. Erhöhte Strahlung entsteht auch bei Spracherkennungsfunktionen, da diese mit dem Internet kommunizieren müssen.
10. Um das persönliche Risiko maximal zu minimieren, verzichten Sie auf das Mobiltelefon. Wechseln Sie auf Internettelefonie oder Festnetz, surfen Sie mit Netzwerkkabel anstatt mit W-Lan und wechseln Sie ihr Schnurlostelefon gegen eins mit Kabel.
Durch einen verantwortungsbewussten Umgang mit der Funktechnologie wird nicht nur Ihre Gesundheit, sondern auch die Ihrer Mitmenschen gefördert. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage unter http://telefonie.li. Handystrahlung – Wichtige Fakten, Tipps und Gefahren: http://www.youtube.com/watch?v=fvIcPOYHJNQ&feature=youtu.be; Diagnose-Funk StudienReport 2012/2013: http://mobilfunkstudien.de/assets/df_studienreport_20140104.pdf.

VGM, Verein für
gesundheitsverträglichen Mobilfunk

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