Leserbrief

Korrekturen rasch umsetzen

Kurt Bühler,Am Gupfenbühel 26, Mauren | 28. Januar 2014

Der «Vaterland»-Bericht vom 25. Januar 2014 zum Busfahrplan zeigt nur eine Seite der Medaille auf. Dass die beiden Berichterstatterinnen nur an einem einzigen Tag (Freitagmorgen, 24. Januar 2014, Linie 11 Feldkirch-Trübbach) die Meinung einzelner Fahrgäste einholen, genügt nicht. Ein Mittelwert auf verschiedenen Linien und Tagen würde die bestehenden Probleme besser aufzeigen.
1) Bedingt durch Sparmassnahmen wurden Kurse zusammengelegt bzw. «kürzer geführt». So werden u. a. die Linien 36 und 14 nur noch bis Schaan, Bahnhof geführt. Die Fahrgäste aus diesen Linien müssen in Schaan auf die Linien 11, 12 und 13 umsteigen.
2) Fahrgäste, welche vor dem Fahrplanwechsel z. B. die Linie 14 aus Vorarlberg bis nach Vaduz (und dann teilweise im selben Bus als 12E bis nach Sargans) nutzten, wechselten auf die bereits gut frequentierten Linien 11 und 13, um nicht in Schaan in einen überfüllten Bus umsteigen zu müssen.
3) Gymnasiasten, für welche eigentlich extra Schülerbusse eingesetzt werden, nutzen ebenfalls das öffentliche Buslinienangebot. Mit den riesigen Schulsäcken auf dem Rücken wird die Fahrt für alle Fahrgäste in einem überfüllten Bus unerträglich.
4) Heute Morgen (Montag, 27. Januar 2014) konnten einzelne Fahrgäste in den Linienbus 11 um 6.51 Uhr ab Bendern wegen Überfüllung nicht mehr zusteigen.
5) Eines der Hauptprobleme ist der Fuhrpark der Postauto Schweiz AG, welche alle Buslinien in Liechtenstein bedient. Dass zu Hauptverkehrszeiten die grossen Busse falsch und wegen vieler Reparaturen (zu) kleine Ersatzbusse eingesetzt werden müssen, werden Fahrgäste, die sich eigentlich vorgenommen haben, den Bus zur Arbeit zu nehmen, vergrämt.
6) Ob die angeblich 65 Neukunden unter diesen Umständen zu regelmässigen Busnutzern werden, wage ich zu bezweifeln.
Fazit: Mit dem alten Fahrplan, insbesondere der Weiterführung der Linien 14 nach Vaduz und 36 nach Buchs, konnten die Fahrgäste zu den Hauptverkehrszeiten besser verteilt werden. Es wäre wünschenswert, wenn die LIEmobil diese Korrekturen raschmöglichst umsetzen und die Postauto Schweiz ihr Fahrmaterial optimieren könnte.

Kurt Bühler,
Am Gupfenbühel 26, Mauren

Verfassung

Teile diesen Leserbrief mit deinen Freunden

Leserbrief schreiben

Wie denken Sie darüber?
Titel
Text 0 / 2500 Zeichen
Weiter
Volksblatt Werbung