Leserbrief

Hub und Binza

Peter Beck,Im Oberfeld 15, Vaduz | 25. Januar 2014

In den Landeszeitungen vom 23. Januar freut sich der VCL darüber, dass Regierungschef Hasler den Tisner Ast des Letzetunnels ablehnt. Das ist gut so, schreibt der VCL, und setzt gleich noch einen drauf. Mit dem Tunnelast nach Tosters werde auch die Hub und Binza mit Verkehr überschwemmt. Dies könne nur verhindert werden, wenn Liechtenstein sowohl den Tunnelast nach Tisis wie auch den Tunnel nach Tosters ablehnt. Sollte der VCL nicht gleich auch den Arlberg für Autos sperren lassen und den täglichen Pendlern Fahrräder leihen? Dann wäre das Problem in seinen Augen sicher gelöst.
Vielleicht wäre es aber auch besser, den Tatsachen ins Auge zu sehen und einen Tunnel ab einem der beiden geplanten Tunneläste an der Grenze zu Vorarlberg durchs Riet und unter dem Eschnerberg zur Schweizer Autobahn zu führen. Wir Liechtensteiner profitieren so oder so schon lange gratis von der A13 über dem Rhein als schnelle, interne Verbindung zwischen den Gemeinden. So könnte unser Land einmal nicht nur als Nutzniesser, sondern im Verbund mit Vorarlberg und der Schweiz gemeinsam etwas für eine lebenswerte Zukunft realisieren. Mehr Strassen generieren nicht mehr Verkehr, wie behauptet, sonst müssten wir in Liechtenstein ja bei unserem Strassenbauprogramm seit Jahren immer gleich viel Verkehr haben.
Wo sind heute die Pioniere, die noch Visionen haben? Mit dem Mut, der momentan bei uns im Lande herrscht, müssten wir noch immer, wie vor 100 Jahren, auf Saumpfaden über die Alpenpässe wandern.

Peter Beck,
Im Oberfeld 15, Vaduz

Glaube

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