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Leserbrief

Noch nie etwas von der Verpflichtung zur Grundversorung gehört?

Dr. H. Eckstein, Facharzt für öffentliches Gesundheitswesen, Sozialmedizin, Landstr. 374, Triesen | 24. Januar 2014

Nicht nur die Regierung, sondern auch die Spitalskommission erklärt nach Millioneninvestitionen und zwei Jahren Zeit des möglichen Überlegens, dass das Landesspital Normen erfüllen sollte. Und weil sich Kommission und Regierung aus-serstande sehen, Normen zu erfüllen, gibt es eben keine Geburtenabteilung mehr. Andere Abteilungen werden folgen, denke ich. Andere Staaten sollen das doch für Liechtenstein machen. Liechtenstein wird schon zahlen, so tönt es im Hintergrund.
Haben denn die Verantwortlichen noch nie etwas von einer Verpflichtung zur Grundversorgung der Bevölkerung gehört? Haben sie auch bisher nicht verstanden, dass an der Spitalsgrundversorgung auch die Notfallversorgung und der Notdienst hängen usw. usw.? Der Regierung und der Kommission fehlt es offenbar nicht nur an einem Krankenhauskonzept, sondern an einem gesamten Gesundheitsmanagement für unser Land. Soll doch alles das Ausland für uns machen. Und im Katastrophenfall?
Unverständlich sind die prof. Kommentare der Zeitungen, die die Meinung der Regierung gut recherchiert haben und dann ebenfalls mitteilen ... Normen, nein das ist zu viel für unser Land. Aus Sicherheitsgründen? Die anderen Interessenvertretungen für Gesundheit schweigen?
Fazit unserer Regierung bisher, ironisch und kurz gesagt: drei Gynäkologen ... nein ... dann schon lieber zehn Polizisten mehr.

Dr. H. Eckstein, Facharzt für öffentliches Gesundheitswesen, Sozialmedizin, Landstr. 374, Triesen

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