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Leserbrief

«An konstruktivem Dialog interessiert»

Peter Stobbe,Direktor Kunstschule Liechtenstein | 24. Januar 2014

Am Donnerstag ist in beiden Landeszeitungen über die Reaktion des Teams der Dozierenden der Kunstschule auf die Wahl von Cornelia Eberle als neuer Direktorin prominent berichtet worden. Die diesbezüglichen Pressemitteilungen sind am Mittwoch, den 22. Januar 2014, vom Team der Kunstschule verfasst und an die Landeszeitungen verschickt worden. Ich selber war nicht daran beteiligt und auch nicht informiert über das Vorhaben. Das heisst, Dozierende der Kunstschule haben ihren Standpunkt als Team nun öffentlich gemacht, was ich als legitim erachte und als deutlichen Hinweis auf die Wahrnehmung ihrer Verantwortung als Dozierende der Kunstschule gegenüber interpretiere. Nach der Lektüre der beiden Landeszeitungen zum Thema Kunstschule habe ich mich im Anschluss intern über die Sachlage informiert. Ganz klar und in aller Deutlichkeit muss ich festhalten, dass es dem Team nicht um die Diskreditierung von Cornelia Eberle geht. Festzuhalten ist weiter, dass die extern erfolgte Redaktionsarbeit des seit dem 16. Januar 2014 vorliegenden Textes dazu dienen sollte, die Erklärung zu redigieren. Die im «Volksblatt» erwähnte Journalistin ist nicht deren Autorin. Es macht keinen Sinn, mit der wie im «Volksblatt» erfolgten Nennung von Einzelpersonen die Geschlossenheit des Teams hinterfragen zu wollen. Das Team ist sehr an einem konstruktiven Dialog interessiert, und zwar mit dem Stiftungsrat und der Direktion. Als Direktor der Kunstschule ist es meine Aufgabe, mich für die Sicherung der Qualität der Schule als Ausbildungsstätte und als Ort der Weiterbildung einzusetzen. Ein weiterer mir sehr wichtiger Aspekt ist die Schaffung eines transparenten Arbeits- und Kommunikationsklimas, denn in einer Bildungseinrichtung kann hinsichtlich Qualität und Weiterentwicklung der Inhalte nur etwas erreicht werden, wenn ein Klima der Offenheit und eben der Transparenz herrscht. Insofern ist nun das geeinte Auftreten des Teams der Kunstschule eventuell auch eine Konsequenz dieser Haltung. Als bald aus dem Dienst der Kunstschule scheidender Direktor möchte ich der Kunstschule Liechtenstein und allen am derzeitig laufenden Prozess der Auseinandersetzung Beteiligten von Herzen und aufrichtig wünschen, dass es zu einem konstruktiven und zielführenden Dialog kommt, der dazu dienen möge, mit nachhaltigen Lösungen in die Zukunft zu blicken.

Peter Stobbe,
Direktor Kunstschule Liechtenstein

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