Leserbrief

«… das Edelmetall nicht aufgeben!»

Urs Kindle,Binzastrasse 51, Mauren | 23. Januar 2014

1. Selbst ein ökonomisches Spatzenhirn wie meine Wenigkeit realisiert, dass bezüglich Goldpreis so einiges faul ist: Das Edelmetall müsste angesichts der brandgefährlichen weltpolitischen und weltwirtschaftlichen Situation derzeit Himalaya-Höhenluft schnuppern. Doch warum ist dem (noch) nicht so? Die deutsche Tageszeitung «Die Welt» nennt uns den Grund: «Geheimbund soll Goldpreis künstlich niedrig halten [=Titel] … Beobachter wittern daher Manipulation – Indizien dafür gibt es tatsächlich […] Ernsthafte Ökonomen, Geldmanager und langjährige Marktbeobachter haben einige Hinweise dafür zusammengetragen, dass tatsächlich an der Notierung des gelben Metalls herumgedoktert wird.» (Daniel Eckert, welt.de, 15. Dezember 2013)
2. Und wie bewegt man uns Naivlinge dazu, dem Edelmetall den Rücken zu kehren? Indem man uns mittels Grossmedien manipuliert, etwa via Schlagzeile: «Goldpreis fällt 2014, Finger weg vom Edelmetall – Morgan Stanley» (Glenys Sim, welt.de, 11.Oktober 2013). Oder auch durch die Worte: «Vertrauensverlust – Goldpreis leidet unter Verkaufswelle». (handelsblatt.com, 18. Dezember 2013) Der Finanzfachmann Jürgen Krämer schliesslich kam in einer unserer Landeszeitungen zu Wort – der Titel lautete (leider): «Gold verliert an Glanz und an Bedeutung als Inflationsschutz». (28. Dezember 2013, Seite 17)
3. John Embry, Chief Investment Strategist mit über 45-jähriger Erfahrung, spricht da (glücklicherweise) eine ganz andere Sprache: «Gold und Silber bereiten sich zurzeit wahrscheinlich auf den grössten Bullenmarkt [d. h. Preisanstieg] überhaupt [d. h. aller Zeiten!] vor … Das Einzige, was ich [J. Embry] hier erwidern kann, ist, dass dies die beste Möglichkeit in der Geschichte ist, diese Sache zu kaufen. Sie sollten [das Edelmetall] nicht aufgeben …» (kingworldnews.com, 2. Dezember 2013) Dass dieser Ratschlag Sinn macht, liegt nahe. Am Rande bemerkt: Sollten die Edelmetall-Preise schliesslich nicht sensationelle neue Rekordhöhen erreichen, würde ich nie mehr wieder einen Leserbrief veröffentlichen.
4. Es sei mir die Meinung erlaubt: Besser, auf Gott (Bibel) bzw. auf bibeltreue (!) Propheten zu vertrauen als auf das, was uns durch die gleichgeschalteten Grossmedien gesagt wird. Jesu Worte durch den Seher John Leary bezüglich unserer allernächsten Zukunft: «(Edel)metalle werden aus Tauschgründen nützlich sein». (2. August 2011) Dass jedoch – auch aus der Sicht seriöser Seher – letztlich nur die Umkehr hin zu Gott wirklich zählt, versteht sich von selbst.

Urs Kindle,
Binzastrasse 51, Mauren

Stadttunnel Feldkirch

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