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Leserbrief

Infrastruktur- nutzungsabgabe

Etienne M. J. Broder, Haus Fortuna, 7310 Bad Ragaz, Schweiz | 17. Januar 2014

Die Argumente zur Quellensteuer für in Liechtenstein arbeitende Ausländer, aber gewollt im Ausland wohnhafte Arbeitskräfte, erscheint mir von der Logik her vergleichbar, wie wenn der Fürst (beispielsweise) seinen Angestellten ein Nutzungsentgelt (Haussteuer) dafür abzieht, dass diese die Wege, Anlagen und Einrichtungen seines in Privatbesitz befindlichen Anwesens während der Arbeitszeit begehen und dementsprechend nutzen. LIEmobil nutzt regelmässig die vignettenpflichtige Autobahn schweizerseits nach den letzten Kursfahrten ins Depot, ohne auch nur an einem Fahrzeug eine einzige Vignette kleben zu haben! Das geht anscheinend.
Die Argumentation, dass in Liechtenstein arbeitende Menschen für ihre grob geschätzten etwa 50 Dienststunden pro Woche der Infrastrukturnutzung einen Beitrag an den Staat Liechtenstein zu entrichten haben, ist so ärmlich wie das fiktive Beispiel. Arbeiten lassen und sich dann noch daran bereichern, irgendwie geht das für mich nicht auf. Aber ich bin halt auch nur Ausländer. Gerne würde ich es sehen, wenn die Arbeitskräfte im Land wohnen und leben dürften sowie könnten, in dem sie arbeiten. Im Ländle käme durch das Zusammenrücken bestimmt ein relevanter Energiesparfaktor zum Tragen und das Gewerbe wäre für mindestens ein Jahrzehnt mehr als vollbeschäftigt. Wiederum ein Gewinn! Warum soll dies nicht gehen?

Etienne M. J. Broder, Haus Fortuna, 7310 Bad Ragaz, Schweiz

Steuergesetz

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