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Leserbrief

Junger Wolf erschossen

Sylvia Kübelbeck,Im Gapetsch 36, Schaan | 11. Januar 2014

Mit Entsetzen und Abscheu habe ich heute von dem bemitleidenswerten jungen Wolf gelesen, der von einem charakterlosen Kerl angeschossen wurde und nach zwei Tagen qualvoller Schmerzen gestorben ist. Was für eine Vorstellung, ein unschuldiges junges Tier anzuschiessen, denn nicht einmal schies-sen konnte der, und ihn einfach so liegen lassen. Meine gute Erziehung verbietet mir leider zu schreiben, was ich diesem verrohten Subjekt wünsche. Warum werden nicht endlich die Menschen dahingehend aufgeklärt, dass der Wolf zu den scheuesten Tieren überhaupt gehört und niemandem etwas zuleide tut, geschweige denn angreift. Wenn er nun ein Tier reisst, das natürlich auch zu bedauern ist, so geschieht das, weil der Wolf ja auch sich und seine Jungen ernähren muss. Die meisten Menschen essen ja auch Fleisch, aber das ist natürlich etwas ganz anderes! Ich bin absolut der Meinung der Tierschützer, dass man gegen Belohnung diesen Kerl suchen sollte. Das hat überhaupt nichts mit Hetzjagd zu tun, aber so einer muss einer gerechten Strafe zugeführt werden. Ich hoffe nur inständig, dass die Behörden endlich normal reagieren und diesem Mistkerl keine Geldstrafe auferlegen, sondern eine Gefängnisstrafe, und nicht eine bedingte, sondern eine unbedingte und diese nicht zu knapp. Dem armen Tier kann damit nicht mehr geholfen werden, aber es sollte eine abschreckende Wirkung auf gleich gesinnte gefühlsarme Lumpen haben. Tiere haben keinen Anwalt, da ist jeder, der Tiere liebt, aufgerufen, sich für diese wunderbaren Geschöpfe einzusetzen.

Sylvia Kübelbeck,
Im Gapetsch 36, Schaan

Glaube

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