Leserbrief

Ein gesundes 2014!

Sr. Alma Pia, ASC,Kloster St. Elisabeth, Schaan | 4. Januar 2014

Wie oft haben Sie schon diese Worte gehört? Ich wünsche Ihnen lieber ein neues Jahr, das Sie froh und glücklich leben lässt. Damit es nicht beim blossen Wunsch bleibt, leite ich den Rat des Psychotherapeuten S. Blanton weiter. Auf die Frage, ob er die Bibel lese, erwiderte er: «Ich studiere sie. Wenn die Leute befolgen würden, was darin steht, könnten viele Ärzte ihre Praxis schlies-sen.» Die Bibel – vor allem die Gleichnisse Jesu – sind voll von Ratschlägen, zu vertrauen, zu danken, sich zu freuen. Wenn Jesus sagt: Das Reich Gottes ist in euch, heisst das: Hört wach auf euer Gewissen!
Blanton meint, die Psychologie habe nur die dichterische Form der Bibel in die Sprache der Wissenschaft übertragen. Z. B.: Liebe deine Nächsten wie dich selbst! Das steckt an – und alle lieben dich! Wenn viele das ernst nähmen, würden unsere Gesundheitskosten gewaltig sinken.
Oder: Wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz. – Unser Tun hängt davon ab, woran unser Herz «hängt». Gesundheit hat viel mit dem gelebten Glauben zu tun. Wenn die Familien das Gleichnis vom verlorenen Sohn ernst nähmen, gäbe es keine häusliche Gewalt mehr ...
Religionsfreiheit ist ein bedingungsloses Menschenrecht, das auch die Regierungen einfordern und schützen müssten. Aber ich frage mich: Wie können Jugendliche die Religion frei wählen, wenn sie sie gar nicht kennen, weil in der Familie und/oder Schule kaum positiv darüber gesprochen wird? Vom gelebten Glauben ganz zu schweigen, obwohl «Worte bewegen und Beispiele mitreissen».
Blanton folgert: Liebst du Gott und die Nächsten, brauchst du wohl keinen Therapeuten!
Viel Glück auf dem Weg, der Christus heisst!

Sr. Alma Pia, ASC,
Kloster St. Elisabeth, Schaan

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