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Leserbrief

Die Genossen machen Pause

Hans Mechnig,Tröxlegass 46, Schaan | 24. Dezember 2013

Der Titel ist eventuell etwas boshaft und passt deshalb eigentlich auch nicht. Denn ich will Ihnen eigentlich zu Ihrem Kommentar vom 21. Dezember in der «Wirtschaft Regional» gratulieren. Enorm witzig, gewürzt mit etwas Ironie und gleichzeitig auch zum Nachdenken anregend. Rundum ein Stück gelungener Journalismus. Wobei etwas Anderes von Ihnen ja auch nicht zu erwarten ist, wie wir alle wissen. Mein Kompliment, Herr Koutecky! Lustig ist zum Beispiel, wie Sie uns gekonnt auf die falsche Fährte locken, mit dem «Gruss an einen besonderen Leserbriefschreiber». Hechten wir Dumpfbacken doch alle in die falsche Ecke und rufen: «Das kann nur Herr Professor Arevalo sein!» Dabei meinen Sie aber Schwester Alma Pia! Sie schreiben «Leserbriefschreiber» anstatt «Leserbriefschreiberin» und schon gehen wir Ihnen auf den Leim. Genial!
Dass eher ein Kamel durchs Nadelöhr geht als ein Reicher in den Himmel kommt, wie Sie schreiben, stimmt einen dann wieder nachdenklich. Schlechte Nachrichten für die Reichen (wieder einmal), möchte man spontan meinen. Eigentlich ist es dann aber die ultimative Hiobsbotschaft für alle Sozis! Denn wem sollen sie im Himmel dann die Kohle abnehmen, wenn’s dort keine Reichen gibt? Dem Chef persönlich?
Eine Empfehlung erlaube ich mir noch bezüglich der Lektüre, der Sie sich ja in den nächsten Tagen widmen wollen. Lassen Sie Marx, Engels und Trotzki einmal im Regal. Lesen Sie einmal Stoff, der sich mit der praktischen Umsetzung der Theorie dieser illustren Herren befasst. Lesen Sie «Der Archipel Gulag» von Alexander Solschenizyn, die Mao-Biografie von Jon Halliday und Jung Chang oder «Aufbewahren für alle Zeiten» von Lew Kopelew. Freundschaft!

Hans Mechnig,
Tröxlegass 46, Schaan

«Win-Win 50»

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