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Leserbrief

Interessante Leserbriefe, Teil 1

René Steiger, P.O.Box 27,Caroline AB, T0M 0M0 Canada | 14. Dezember 2013

Herr Mechnig zeigt in seinem Beitrag Lösungsmöglichkeiten auf. Dass die Politik es versäumt hat, solche überhaupt in Betracht zu ziehen, muss verwundern. Hat in diesem Fall die Kuscheldecke zwischen Chef und Vize nicht so funktioniert, wie sich die hohen Herren das vorgestellt hatten? Die Parteilinien nach diesem Entscheid sind so klar erkennbar, dass sie schon wieder an die alten Grabenkämpfe aus früheren Zeiten erinnern lassen.
Ein Beitritt zu einem Forschungsprogramm ist Sache das Staates. Das sind sich auch die 13 Abgeordneten bewusst. Es darf aber nicht Sache des Staates sein, jeder Lobbygruppe jeden Gefallen zu erfüllen. Eigeninitative der LIHK wäre gewesen, die vertretenen Industrien zu motivieren, diese Kosten aufzubringen. Es werden Zahlen von 387 Millionen Franken für Forschung genannt. Die 4,6 Millionen sind dazu gerade einmal 1,24 Prozent. Zurück bleibt ein Scherbenhaufen, weil es verschiedene Ebenen verpasst haben, frühzeitig einen Konsens zu finden.
Der Entscheid setzt ein deutliches Zeichen. Es bleibt zu hoffen, dass für Begehrlichkeiten solcher Art mehr politischer Respekt gezollt wird. Wer kommerziell profitiert, darf auch einen Beitrag (siehe Mechnig) leisten. Steuergelder müssen verantwortungsvoll verwendet werden. Hier kann ich mir Menschen vorstellen, die man als «working poor» bezeichnet. Aber auch ältere Menschen, Alleinerziehende und viele mehr werden den Landtagsentscheid begrüssen. Alle jene, denen durch die Verteuerung des Busabos, Krankenkasse und steigende Lebenshaltungskosten am Ende des Monats immer weniger Geld verbleibt.
Wie es auch gemacht werden kann, steht im Beitrag von Herrn Kaiser. Mit wenigen Mitteln wurde Grossartiges geschaffen. Eine Schule gewinnt den ersten Preis. Gratulation! Die Schule ist in Buchs, dazwischen der Rhein. Liegt da der Unterschied?

René Steiger, P.O.Box 27,
Caroline AB, T0M 0M0 Canada

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