Leserbrief

Dankeschön

Helmut Schwendinger,Poliweg 20, Ruggell | 13. Dezember 2013

Ein Dankeschön an alle Landtagsabgeordneten, die mit ihrem Nein zum Schwangerschaftsabbruch geholfen haben, eine überaus unmenschliche FBP-Initiative zu verhindern. Gerade wenn man weiss, dass diese Initiative den Schwangerschaftsabbruch bis zum neunten Monat erlaubt hätte. Wahrscheinlich hätte das Fürstenhaus auch seine frühere Zustimmung nochmals überdenken müssen, wenn es gewusst hätte, dass diese Initiative bis zum neunten Schwangerschaftsmonat geht.Auch ganz typisch ist das Verhalten der FBP, nach dem Nein ihrer Initiative, wenn’s unangenehm wird und nicht so läuft wie geplant, den Beleidigten zu spielen.
Eines möchte ich hier noch der Arbeitsgruppe mit meinem Leserbrief mit auf den Weg geben: Wichtig ist es, das Problem an der Wurzel zu bekämpfen. Dazu drei Anregungen:
1. Der Erzeuger des Kindes, also der Vater, muss ebenfalls zur Verantwortung gezogen werden, beziehungsweise alle Personen, die eine Frau dazu drängen, eine Abtreibung vorzunehmen.
2. Das Jugendgesetz beziehunsgweise der Jugendschutz müsste überarbeitet werden. Wortgetreu aus der Broschüre Jugendschutz: «Sex ab 12 Jahren erlaubt, wenn der Altersunterschied zwischen den Partnern nicht mehr als 3 Jahre beträgt und kein Abhängigkeitsverhältnis besteht. (z. B Schülerin-Lehrer). Sex ab 14 Jahren erlaubt, wenn kein Abhängigkeitsverhältnis besteht. (z. B Schülerin-Lehrer). Sex ab 16: keine gesetzlichen Einschränkungen.»
Daher wäre es sicherlich ratsam, den Sex bis zur Volljährigkeit zwischen den Partnern gesetzlich zu verbieten.
3. Einer Frau, die sich trotz einer Notlage oder Minderjährigkeit für das ungeborene Leben entscheidet, muss jegliche Hilfe und Schutz angeboten werden.

Helmut Schwendinger,
Poliweg 20, Ruggell

In eigener Sache

Teile diesen Leserbrief mit deinen Freunden

Leserbrief schreiben

Wie denken Sie darüber?
Titel
Text 0 / 2500 Zeichen
Weiter
Volksblatt Werbung