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Leserbrief

«Entkriminali- sierungsgesetz» – Ein Gräuel!

Urs Kindle,Binzastrasse 51, Mauren | 26. November 2013

1. Unsere staatliche «Entkriminalisierung» würde schwangere Mütter in einer Notlage (unbewusst) dazu ermuntern, das eigene Kind abtreiben (= töten) zu lassen. Und dies dürften sie sogar in Ländern mit den schlimmsten Abtreibungsgesetzen Europas tun: in England und in Holland. Abtreibungsexperte Dr. Christian Fiala stellt fest: «Die klassischen Zielländer des Abtreibungstourismus sind immer noch England und Holland … » (Magazin «Pro Familia», Nr. 3/ 2011, Seite 11). Warum diese Mobilitätsbereitschaft? Unter anderem, so Fiala, aufgrund der «in den letzten Jahren sehr günstig gewordenen Flugtickets».
2. Mittels «Entkriminalisierungsgesetz» würden wir dann also auch Allerübelstes «gutheissen»: Etwa die Tötung von beinahe sechs Monate alten ungeborenen Kindern! (In Holland und in England ist Abtreibung nämlich bis zur 24. Schwangerschaftswoche legal.) Und nichtsahnend würde Liechtenstein auch illegalen Gräuel «entkriminalisieren»: Denn allzu oft werden hinter geschlossenen Abtreibungskliniktüren weitere perverse Kundinnenwünsche erfüllt, Zitat: «Grossbritannien hat ein liberales Abtreibungsgesetz, das den Ärzten viel Freiraum lässt – den diese mitunter auch missbrauchen. Mediziner sollen in mehreren Fällen dazu bereit gewesen sein, ein Kind abzutreiben, nur weil es in den Augen der Mutter das falsche Geschlecht hatte. Das offenbaren die Recherchen einer Gruppe von Journalisten.» (Lena Jakat, «Süddeutsche Zeitung», sueddeutsche.de, 24. Februar 2012)
3. Planned Parenthood verteidigt gar die «Post-birth abortion», also die Tötung des Babys direkt nach der Geburt! (Siehe Artikel «Tötung der Neugeborenen ist die neue Abtreibung»/«Infanticide is the new abortion», Mike Adams, naturalnews.com, 29. Juli 2013). Es tönt wie ein übler Scherz, doch ist es todernst, Zitat: «Eltern solle man erlauben, ihre neugeborenen [!] Babys töten zu lassen, denn diese seien moralisch nicht relevant … – so argumentierte eine Gruppe Medizin-ethiker, die mit der Universität Oxford in Verbindung stehen» (Stephen Adams, telegraph.co.uk, 29. Februar 2012). Unser «Entkriminalisierungsgesetz» würde gar einen solchen (von den «Abtreibungsmüttern» dann stillgeschwiegenen) Superhorror «reinwaschen».
4. Abtreibung – egal in welchem Monat – ist die Tötung unschuldiger ungeborener Kinder. Ein Gräuel. Wie schlimm daher Abtreibungs- bzw. «Entkriminalisierungsgesetze» sind, werden die verantwortlichen Gesetzgeber während der baldigen inneren Warnung von «Garabandal» spüren. Tatsache.

Urs Kindle,
Binzastrasse 51, Mauren

«Vaduz on Ice»

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