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Leserbrief

«Entkriminalisierung» führt zu mehr Abtreibungen

Urs Kindle,Binzastrasse 51, Mauren | 23. November 2013

1. Was ist ein «Entkriminalisierungsgesetz» kombiniert mit Schwangerschaftsberatung? Es ist, als überreiche man der schwangeren Frau eine (freiwillig im Ausland zu gebrauchende, am Körper zu tragende) Bombe, während man sie gleichzeitig in einen Kurs namens «Töte oder rette Leben – du darfst entscheiden!» schickt (Wobei sich der «Kursleiter» also ergebnisoffen der «Gewalteinstellung» der sich im Ausnahmezustand befindlichen schwangeren Frau anpasst).
2. Zu welchem Horror Liechtenstein mittels Abtreibungs- bzw. «Entkriminalisierungsgesetz» (unbewusst) ermuntern würde, kann man sich auf zahlreichen Fotos «zu Gemüte führen» (Siehe etwa www.100abortionpictures.com oder www.imagesofabortion.com). Es ist sehr leicht, Frauen via Gesetz zu «entkriminalisieren», jedoch offensichtlich sehr schwer, sich in die Lage dieser unschuldigen ungeborenen Kinder zu versetzen …
3. Dr. med. Bernard Nathanson war Gründer und Direktor einer Abtreibungsklinik in New York. Nach eigenen Angaben führten er und seine 35 Arztkollegen dort 60 000 Abtreibungen durch. Schliesslich jedoch wurde er zum überzeugten Abtreibungsgegner. Er ist der Autor des Filmes «Der stumme Schrei» (siehe auch Youtube.com), der uns in schockierender Weise zeigt, um was für einen grausigen, menschenverachtenden Akt es sich bei einer Abtreibung (= Tötung) eines 12 Wochen alten ungeborenen Kindes handelt.
4. Ein Augenöffner ist auch Dr. med. B. Nathansons Rede über die Taktiken der Abtreibungsbefürworter, gehalten anlässlich der irischen Verfassungsänderung in Dublin. Unerbittlich deckt er dabei Lügen und Taktiken auf, derer er bzw. all seine Arztkollegen sich bedienten (Siehe «Taktiken der Abtreibungsbefürworter»). Hier ein Auszug: « … Eine andere Taktik, die wir benutzten, um die Öffentlichkeit zu überzeugen, war die Behauptung, dass, wenn man die Abtreibung verbot, immer noch genau so viele Abtreibungen gemacht würden, nur eben illegal. Das stimmt einfach nicht! (Das bedeutet, wenn man Abtreibung verbietet, wird dies in Wahrheit zu weniger Abtreibungen führen!) Wenn wir heute die Abtreibung verbieten würden, hätten wir keine 1,55 Millionen mehr.»
5. Schlussfolgerungen: a) Eine ergebnisoffene Schwangerschaftsberatung führt nicht zu weniger Abtreibungen. b) Abtreibungs- bzw. «Entkriminalisierungsgesetze» sind ein Gräuel. c) Solche Gesetze führen zu mehr Abtreibungen (= Kindstötungen), weil der Staat die «Abtreibungsampel» – im Unterbewusstsein der sich in einer Krise befindlichen schwangeren Frauen – auf Grün stellt.

Urs Kindle,
Binzastrasse 51, Mauren

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