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Leserbrief

Präsidentenmorde

Georg Kieber,Binzastrasse 6, Mauren | 22. November 2013

Im Zusammenhang mit dem 50. Todestag von John F. Kennedy werden die verschiedenen Verschwörungstheorien um seine Ermordung aufgewärmt. Verblüffend sind auch die Ähnlichkeiten der Schicksale der Präsidenten John F. Kennedy und Abraham Lincoln.
Lincoln wurde im Jahre 1848, Kennedy im Jahre 1948 in den Kongress gewählt. Die Wahl Lincolns zum Präsidenten erfolgte im Jahre 1860, jene von Kennedy im Jahre 1960.
Lincoln hatte Söhne namens Robert und Edward, Kennedy hatte Brüder namens Robert und Edward. Die Amtsnachfolger beider Präsidenten hiessen Johnson.
Der mutmassliche Mörder Lincolns (Booth) wurde 1839, jener von Kennedy (Oswald) 1939 geboren und beide wurden ermordet, bevor ihnen der Prozess gemacht wurde.
Beide Präsidenten wurden an einem Freitag in Anwesenheit ihrer Frauen getötet. Beide bekamen von hinten eine Kugel in den Kopf.
Lincoln wurde in einem Theater mit dem Namen Ford in Loge 7, Kennedy in einem Ford-Lincoln, dem 7. Fahrzeug des Konvois, erschossen. Booth erschoss Lincoln in einem Theater und flüchtete in ein Lagerhaus, Oswald schoss aus einem Lagerhaus und flüchtete in ein Theater.
Schliesslich hatten beide Präsidenten konkrete Vorahnungen für Ihren Tod. Kennedy hatte die Bemerkung gemacht «Ich überlege, ob man mich wohl in der Kirche erschiessen wird.» Der Biograph Lincolns beschreibt einen Albtraum Lincolns kurz vor seiner Ermordung. Im Traum ging Lincoln in das Ostzimmer, sah einen Sarg, vom Leichentuch bedeckt, Soldaten hielten Ehrenwache. Auf seine Frage, wer gestorben sei, antwortete der Soldat: «Der Präsident.» Lincoln wurde wenige Tage später tatsächlich im Ostzimmer aufgebahrt, es gab die Ehrenwache und das Leichentuch, um die Schussverletzung zu verdecken.

Georg Kieber,
Binzastrasse 6, Mauren

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