Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Leserbrief

Antonia Wille- Haueis †

| 16. November 2013

Wer für den Tod bereit ist,
kann das Leben nicht genug schätzen.


Nach langer, schwerer Krankheit wurde am 31. August 2013 unsere liebe Mitbürgerin Antonia Wille, geb. Haueis, von ihrem Schöpfer heimgeholt. Sie ist im Alter von 81 Jahren im Haus St. Laurentius in Schaan friedlich entschlafen.
Als Tochter von Emma und Rudolf Haueis wurde Antonia am 14. April 1932 in Rankweil geboren. Zusammen mit einer Schwester und zwei Brüdern verbrachte sie die Kindheit in der Letze. Der Besuch des Kindergartens bzw. der Volksschule wurde durch den harten Kriegsalltag geprägt. Die Nachkriegszeit, verbunden mit der Invalidität ihres Vaters, war für die Familie sehr belastend. Es folgten zwei Jahre Hauswirtschaftliche Berufsschule sowie ihre erste Anstellung im Gasthaus Freschen. Weitere sieben Jahre war sie bei verschiedenen Firmen in Vorarlberg beschäftigt.
Am 12. November 1955 schloss sie den Ehebund mit dem Liechtensteiner Robert Wille in der Heiligkreuzkirche in Bludenz. Nach der Geburt von Monika am 25. Februar 1956 zog die junge Familie nach Nendeln. Fünf Jahre später, am 19. August 1961, kam Fredy zur Welt. Etwas später folgte dann der Umzug nach Mauren. Nach ca. drei Jahren in Mauren kam am 7. August 1965 Sohn Peter auf die Welt. Robert und Antonia wohnten zusammen mit ihren drei Kindern bis 1969 zur Miete. Dann konnte die Familie das Haus Nr. 154 im Weiherring von Alwin Marxer erwerben. Hier konnte ihr Ehemann Robert eine Autogarage einrichten, die er bis kurz vor seinem Tod betrieb. Mit der Geburt von Mario am 9. Februar 1970 war die Familie komplett.
Antonia wurde auch von Schicksalsschlägen nicht verschont. Am 10. März 1971 starb ihr Vater Rudolf und im Februar 1977 ihr Bruder Pepi. Antonia war mit dem Kindererziehen, Kochen und Haushalt beschäftigt. Die Gartenarbeit sowie die Blumen ums Haus gehörten zu ihren Lieblingsbeschäftigungen. Ferner fühlte sie sich für die Sauberkeit der Stras-se sowie des Trottoirs bis zum Vereinshaus zuständig.
Im Jahre 1982 konnten sich Antonia und Robert das erste Mal eine Urlaubsreise nach Bellaria gönnen. Die darauffolgenden Jahre wurde Bellaria zu ihrer zweiten Heimat.
Mit dem Tod ihrer Mutter am 7. November 1992 und dem Tod ihres Ehemannes Robert am 25. Mai 1999 musste sie zwei weitere schwere Schicksalsschläge hinnehmen. Nach dem Tod ihres Mannes fuhr Antonia allein oder später zusammen mit ihren Nachbarinnen an ihren geliebten Ferienort. Auf diese Reisen ans Meer freute sie sich das ganz Jahr.
Ausflüge mit dem Gartenbauverein Rankweil sowie Pfarreiwallfahrten wurden unternommen, solange die Gesundheit mitspielte.
Zu ihren eigenen vier Kindern gesellten sich zwischenzeitlich die drei Enkelkinder Tina, Jennifer und Christiane.
Am 27. Oktober 2011 starb ihr letzter Bruder Karl. In dieser Zeit machten sich auch bei Antonia gesundheitliche Beschwerden bemerkbar. Trotz dieser Probleme konnte sie ihr Leben in der gewohnten Umgebung meistern. Am 14. April 2012 konnte sie noch ihren 80. Geburtstag mit der Familie, Freunden und Nachbarn feiern. Nach diesem runden Geburtstag verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand zunehmend. Mehrere Spitalaufenthalte in Feldkirch und Vaduz folgten.
Da eine Rückkehr in ihre gewohnte Umgebung nicht mehr möglich war, fand sie ein neues Zuhause im Haus St. Laurentius in Schaan. Hier wurde sie herzlich aufgenommen und bis zu ihrem Tod liebevoll betreut.
Den trauernden Angehörigen entbieten wir unser herzliches Beileid.
Antonia ruhe in Frieden.

Teile diesen Leserbrief mit deinen Freunden

Leserbrief schreiben

Wie denken Sie darüber?
Titel
Text 0 / 2500 Zeichen
Weiter
Volksblatt Werbung