Volksblatt Werbung
Leserbrief

Zustimmung gleicht indirekter Mitschuld an Kindsmord

Helmut Schwendinger,Poliweg 20, Ruggell | 14. November 2013

Wie kann der Mord an einem unschuldigen, wehrlosen Kind verfassungskonform sein? Ob der Schwangerschaftsabbruch im Ausland stattfindet, macht keinen Unterschied, Mord bleibt Mord.
Wenn Mord straffrei bleibt, dann müssten auch sämtliche andere Strafftaten straffrei bleiben. Zum Beispiel wenn ein Mann oder eine Frau sich in einer persönlichen Krise und Notlage befindet und seine Rechnungen nicht mehr zahlen kann. Dann darf er oder sie doch eine Bank überfallen, und sich so Geld beschaffen, um die Rechnungen zu zahlen.
Den Frauen, die ungewollt Schwanger werden, muss auf jeden Fall geholfen werden, aber Mord kann und darf nicht die Lösung sein. Jeder, der dieser Verfassungsänderung seine Zustimmung gibt, macht sich indirekt mitschuldig am Mord eines unschuldigen hilflosen Kindes.

Helmut Schwendinger,
Poliweg 20, Ruggell

UN-Menschenrechtsrat

Teile diesen Leserbrief mit deinen Freunden

Leserbrief schreiben

Wie denken Sie darüber?
Titel
Text 0 / 2500 Zeichen
Weiter
Volksblatt Werbung