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Leserbrief

Es sind ja nur Kühe

Sylvia Kübelbeck,im Gapetsch 36, Schaan | 12. November 2013

Ich habe lange überlegt, ob ich diesen Leserbrief schreiben soll, aber Nichtstun ist Feigheit und Gleichgültigkeit und letztlich ein Akzeptieren. Ich wurde zufällig am Samstagnachmittag von meinem Fenster aus Zeuge folgender Szene: Ein Bauer versuchte, seine Kühe in den Tiertransportanhänger auf der Wiese zu bekommen. Als ein kleineres Rind davonlief, prügelte er mit einem schweren, dicken Stock wuchtig auf das Tier ein und versetzte ihm mehrere Fusstritte. Die Kühe rannten immer wieder weg, manchmal auch unkontrolliert auf die Fahrbahn. Es war offensichtlich, dass sie einfach Angst hatten. Ein Bauer sollte seine Tiere kennen, und sie ihn, und Vertrauen zu ihm haben, aber keine panische Angst. Wo bleibt der Respekt und die Achtung vor unseren Mitgeschöpfen? Liebe statt Hiebe. Mich hat dieses Szenario sehr mitgenommen und die Tiere haben mir furchtbar leid getan. Aber das Schreckliche ist, dass diese armen Geschöpfe diesem gefühlskalten Rohling schutz- und hilflos ausgeliefert sind.

Sylvia Kübelbeck,
im Gapetsch 36, Schaan

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