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Leserbrief

«Entkriminalisierungs-Gesetz»?und Garabandal

Urs Kindle, Binzastrasse 51, Mauren | 19. Oktober 2013

Wie nannte man die über vier Tonnen schwere Atombombe, welche im Jahr 1945 über Hiroshima abgeworfen wurde und welche bis zu 90?000 Menschen das Leben kostete? «Monsterbombe»? Oder etwa «Megakiller»? Oder «Schreckensbote»? Nein, man nannte sie «Little Boy». Tatsache. Tönt ja so wunderbar harmlos. Und wie nennt man in Liechtenstein die (zur Diskussion stehende) dämonische Gesetzes-Initiative, die dazu animieren würde, im persönlichen Krisenfall das eigene ungeborene Kind jenseits der Landesgrenzen abzumurksen bzw. abmurksen zu lassen? Etwa «Gesetzes-Initiative zur straffreien Tötung Ungeborener im Ausland»? Oder «Freipass zur Tötung des Gewissens und des ungeborenen Kindes?» Oder «Gesetzes-Initiative zur erlaubten Tötung ungeborener Kinder im Ausland»? Nein, man nennt es beschönigend «Initiative zur Entkriminalisierung der Frau» – als ob der Staat per Gesetz die Frau von den Konsquenzen des Tötungsakts befreien könne. Doch das Gegenteil ist der Fall: berühmt berüchtigt nach Abtreibungen ist etwa der oftmals lebenslange Horror des Post-Abortion-Syndroms. Bekanntlich wird das Negative gern ausgeklammert. Es lebe der angenehme Schein. Und was für eine Täuschung, was für eine himmelschreiende Ungerechtigkeit, wenn man das Recht des ungeborenen Kindes auf Leben ignoriert. Rechte der Frau Ja, Rechte des Babys im Mutterleib Nein? Als ob man sich sagen würde: Schliesslich hat ja noch nie ein ungeborenes Kind protestiert, wenn man es unbeschreiblichen Abtreibungs-Todesqualen aussetzte. Oder: Schliesslich hat ja noch niemand von uns mitbekommen, wie man Gott verletzt, wenn man mittels Gesetzen zu einem solchen Horror ermuntert.Doch das werden wir bald fühlen: Was für ein Leiden wir bei Gott mit solch grauenhaften Gesetzen erzeugen, werden wir nächstens tief in unserer Seele spüren. Und zwar während der Warnung von Garabandal – mit Garantie. (Das heisst, falls wir so verblendet wären und ein solch dämonisches «Entkriminalisierungs-Gesetz» tatsächlich in die Welt setzen würden.) – Und das sind hier keine leeren, taktischen Worte.


Urs Kindle, Binzastrasse 51, Mauren

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