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Leserbrief

Kinder leiden stärker unter Elektrosmog

VGM, Verein für gesundheitsverträglichen Mobilfunk | 5. Oktober 2013

Die alltägliche Handynutzung sollte nicht selbstverständlich sein: Viele Eltern stellen sich die Frage, ob ihre Kinder ein Handy benutzen sollen. Viele Faktoren beeinflussen diese Entscheidung. Grundsätzlich ist es natürlich praktisch, wenn man das Kind jederzeit erreichen kann, genauso ist es in Notfällen sinnvoll einsetzbar. Andererseits spielt die soziale Komponente eine wichtige Rolle, denn es wird vom Schulumfeld regelrecht erwartet, dass man als Kind ein Handy besitzt, um «dazu zu gehören».Aber Handys geben wie Rundfunksender, Fernsehsender, Radaranlagen und Mobilfunksender elektromagnetische Strahlung ab. Zusätzlich sind Kinder gegenüber gesundheitlichen Auswirkungen hochfrequenter Strahlung empfindlicher als Erwachsene: der kleinere Kopf nimmt mehr Strahlung auf, das Nervensystem steht in Entwicklung, der Schädelknochen dient der Blutbildung (mögliches erhöhtes Leukämierisiko), das Immunsystem ist weniger robust.Der erlebte scheinbare Zwang zur Kommunikation setzt Kinder aber unter Druck. Immer zu wissen, was gerade «cool» ist und es laufend mit anderen zu «teilen», ist auf Dauer Stress. Schulärzte sprechen von aufkommendem Suchtverhalten und von einer Art «Ich-Erschöpfung». Andere Freizeitaktivitäten geraten in den Hintergrund. Ebenso können die Gesundheitsgefährdungen nicht mehr ignoriert werden: Seh-, Lern- und Konzentrationsstörungen, Hyperaktivität, Immunschwäche, bis hin zu vermehrtem Gehirntumor nach mehr als 10-jähriger Nutzungsdauer, sind die Auswirkungen von Elektrosmog auf Kinder.Der bekannte Wiener Umweltmediziner Dr. Hans-Peter Hutter dokumentierte in einer doppelblind durchgeführten Studie an 100 Handyusern, im Vergleich zu 100 handylosen Menschen, ein dreifach erhöhtes Risiko, an Tinnitus zu erkranken. Und das bereits nach vierjähriger täglicher Nutzung.Es ist wichtig, dass Kinder die Handynutzung auf ein Minimum reduzieren. Ideal wäre es, wenn Kinder unter 16 Jahren generell auf Handys verzichten. Im Auto, Bus oder in geschlossenen Räume sollte nicht, oder nur mit Freisprecheinrichtungen telefoniert werden, da die Strahlung erhöht ist. Es gibt am Markt Headsets, welche die Strahlung um mehr als 90 Prozent reduzieren. Ausserdem sollten elektrische Geräte aus dem Schlafbereich der Kinder entfernt werden. Ebenfalls diskutiert werden seit einiger Zeit handyfreie Schulen, bei einigen, vor allem in Frankreich und Italien, hat sich der Vorschlag bereits durchgesetzt. Die positiven Wirkungen von handyfreien Schulen sind klar ersichtlich und wurden mehrfach von Direktoren bestätigt: mehr Konzentration der Schüler, weniger Ablenkung, besserer Lernerfolg, kein Schummeln mittels Handy möglich, Förderung der direkten menschlichen Beziehungen, kein Gruppenzwang und Mobbing, weniger Elektrosmog in den Klassenräumen, weniger Stress und Hyperaktivität.Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf unserer Homepage unter http://www.telefonie.li/.


VGM, Verein für gesundheitsverträglichen Mobilfunk

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