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Leserbrief

Mit dem?Taschenrechner?argumentiert

Sigvard Wohlwend,Fuhraweg 42, Ruggell | 2. Oktober 2013

Mitten im Juli, im Sommerloch, präsentierte die Regierung das dritte Sparpaket. Teil davon: Die Kunstschule dicht machen und paar Tausender sparen. Dass fast zur gleichen Zeit 350 Millionen Franken u. a. für umfassende «Besitzstandsgarantien» (allein das Wort ist eine Zumutung) im Schwarzen Pensionskassenloch versenkt wurden, ist ein Treppenwitz.Den Staatspensionisten werden grosszügigste finanzielle «Garantien» gewährt, da man ihnen nicht zumuten könne, sich neuen finanziellen Realitäten zu stellen (Das soll mal jemand einem Familienvater erklären, der gerade arbeitslos geworden ist!). Wenn wir Pensionisten solche Garantien abgeben, ist das Mindeste, was wir tun können, den Kindern und Jugendlichen in unserem Land eine Garantie auf gute Bildung zu geben, zu der seit 20 Jahren eben auch die Kunstschule gehört!Im Moment muss man in Liechtenstein offenbar immer mit dem Taschenrechner argumentieren. Darum: Ein gutes und breites Bildungsangebot gehört zwingend zu einem attraktiven Standort, um hochqualifizierte Steuerzahler und ihre Familien nach Liechtenstein zu holen und sie hier zu halten; wir sind finanziell darauf angewiesen, unsere Kinder und Jugendlichen gut auszubilden, damit sie hier in Liechtenstein als qualifizierte Berufsleute gut verdienen und gut Steuern zahlen.«Wir haben kein Erdöl, wir haben kein Gold in unserem Boden. Unser Rohstoff ist das Wissen, das ist unsere Jugend, die wir heranbilden. Dazu müssen wir Sorge tragen.» Wie wahr. Die Aussage stammt aus dem Juni-Landtag, von Regierungsrätin Aurelia Frick.


Sigvard Wohlwend,Fuhraweg 42, Ruggell

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