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Leserbrief

Wir brauchen?die Kunstschule Liechtenstein

Karin Beck-Söllner, Grafikerin,Unterm Rain 32, Planken | 1. Oktober 2013

Erst im Mai dieses Jahres, anlässlich ihres 20-jährigen Jubiläums, wurde die Kunstschule Liechtenstein in den höchsten Tönen gelobt. Für mich ist es schwer nachvollziehbar, dass die Existenz dieser Schule nun durch die Sparmassnahmen bedroht ist. Engagierte, kompetente Menschen haben die Schule aufgebaut und geführt. Dozierende geben ihr Know-how in unterschiedlichsten Kursen weiter, die es in dieser Art in unserer Umgebung nicht gibt. Wir brauchen eine vielfältige Bildungslandschaft. Sie ist unsere wichtigste Ressource.Meine Auszubildende, die letztes Jahr ihre Lehre als Grafikerin erfolgreich abgeschossen hat, besuchte vorgängig den Gestalterischen Vorkurs an der Kunstschule Liechtenstein. Sie war dadurch für die anspruchsvolle Lehre ausgezeichnet vorbereitet. Gibt es diese Möglichkeit in Liechtenstein nicht mehr, sind die Interessenten auf eine Schule in der Schweiz angewiesen, wo es durch die hohe Anzahl an Bewerbungen schwierig ist, angenommen zu werden. Handkehrum bietet die Kunstschule Liechtenstein Ausbildungsplätze für Schülerinnen und Schüler aus den Nachbarländern.Die enorme Informationsflut, der wir täglich ausgesetzt sind, wird immer grösser. Wir brauchen Menschen, die analysieren, strukturieren und gestalten können.Wir brauchen einen Ort, wo sich Kinder kreativ austoben können. Wo Jugendliche ihr Potenzial entfalten und den Weg in einen gestalterischen Beruf finden können. Wo sich Erwachsene weiterbilden und Sinn finden können in einer künstlerischen Tätigkeit.Wir brauchen die Kunstschule Liechtenstein.


Karin Beck-Söllner, Grafikerin,Unterm Rain 32, Planken

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