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Leserbrief

Pro Kunstschule Liechtenstein

Miriam Hölzl,Meierhofstrasse 120, Triesen | 28. September 2013

Als ehemalige Studentin des Vorkurses an der Kunstschule Liechtenstein war ich entsetzt zu erfahren, dass die Regierung im Zuge der geplanten Sparmassnahmen deren Schliessung in Betracht zieht. Dies wäre sicher ein Schritt in die falsche Richtung. Die Förderung kreativer Köpfe durch ein facettenreiches Kursangebot zeichnet die Kunstschule als einzigartige Kultur- und Bildungsinstitution aus und macht sie damit zu einem unverzichtbaren Teil unserer Kulturlandschaft. Gerade für junge Menschen, die eine Karriere im Kunstbetrieb anstreben, bietet die Schule eine Plattform, auf der sie ihre Fähigkeiten entdecken und weiterentwickeln können. Für mich persönlich trug der familiäre Rahmen und die Unterstützung durch fachkundige Dozenten stark dazu bei, dass ich die Kunstwelt besser begreifen und mich auf meine weitere Ausbildung vorbereiten konnte. Damit möchte ich verdeutlichen, dass die Kunstschule eine ernst zu nehmende Ausbildungsstätte ist und ihre Schliessung ein Armutszeugnis für ein Land wäre, das sich seiner Kulturförderung rühmt. Es wäre schade zu sehen, dass sich die Liechtensteiner Regierung des altbekannten Klischees bedient, sich mit den Lorbeeren des Kulturbetriebs zu schmücken, dann aber in stürmischen Zeiten an dieser Stelle zu sparen. Deshalb hoffe ich, dass sich die Verantwortlichen für das Fortbestehen der Kunstschule einsetzen, denn wie deren Motto besagt: «Kunst gestaltet Zukunft» und diese wäre für Liechtenstein sicher weniger bunt, wenn die Kunstschule nicht mehr existieren bzw. durch die Sparmassnahmen regelrecht ausgeblutet werden würde.


Miriam Hölzl,Meierhofstrasse 120, Triesen


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