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Leserbrief

Parkplätze sind?derzeit Strafplätze

Eva Rieger,Fürst-Johannes-Strasse 1, Vaduz | 20. September 2013

Zum Thema «Verkehrsinfarkt»: Wenn versucht wird, den Verkehr zu zügeln, sollte die Parkplatz-Politik überdacht werden. Als ich jüngst das Auto im Parkhaus gegenüber der Post Vaduz stehen lassen wollte, um mit dem Seniorenverein ab Feldkirch zu wandern, wurde ich aufgehalten und ich lief zur Haltestelle, ohne eine Gebühr zu zahlen, da ich sonst den Bus nicht bekommen hätte. Ich dachte an eine Strafe von circa 30 Franken, zumal die Parketage gegenüber der Post Vaduz menschen- und autoleer war. Als ich um 17 Uhr zurückkam und mein Auto (wiederum fast allein) auf der Etage stand, klemmten zwei Strafzettel am Auto (40 und 60 Franken). 100 Franken dafür, dass ich die Luft bis Feldkirch nicht verpesten wollte. Wenn man dort parkt, um mit dem Bus nach Sargans zu fahren, kostet der Tag volle 12 Franken mithin das Doppelte von dem, was man in Sargans und mehr als das Doppelte von dem, was man in Buchs bezahlt. Da ich ein Jahresabo für den Parkplatz in Sargans habe (in diesem Jahr um 30 Prozent auf 600 Franken erhöht, wozu?) lohnt es sich nicht, mit dem Bus zu fahren. Wo sollen Vaduzer Bürger ihr Auto lassen, wenn sie den Bus benutzen wollen? Es gibt Bereiche, wo kein Bus fährt und es wäre endlich an der Zeit, den Parkplatz als eine Einrichtung zu betrachten, die den Bürgern hilft, auf ihr Auto zu verzichten. Man sollte Parkplätze nicht als Strafplätze ansehen, sondern als willkommene Stätten, um auf Busse und Bahnen umsteigen zu können.

Eva Rieger,Fürst-Johannes-Strasse 1, Vaduz

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